Nordrhein-Westfalen (Morsbach): Vier Verletzte bei Frontalkollision

Polizei sperrt Straße ab (Symbolisches Bild, Quelle: Polizei)

Morsbach (ddna)
Bei einem Unfall in Morsbach-Holpe sind am Dienstag (22. November 2022) drei Insassen eines Linienbusses leicht sowie der Fahrer eines Postzustellwagens ernsthaft verletzt worden.
Der Unfall ereignete sich am Vormittag auf der Hauptstraße, als sich ein in Richtung Appenhagen fahrender Linienbus und ein Zustellwagen der Post entgegenkamen. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet der 57-jährige Fahrer des Zustellwagens in Richtung der Fahrbahnmitte. Der Linienbus konnte auf der schmalen Fahrbahn nicht ausweichen, so dass die beiden Fahrzeuge jeweils mit der linken Fahrzeugfront zusammenstießen. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass der Fahrer des Postwagens zunächst in seinem Auto eingeklemmt war und von der Feuerwehr befreit werden musste. Er kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. In dem Linienbus erlitten der 30-jährige Fahrer, eine 17-Jährige aus Morsbach sowie ein 15-Jähriger aus Waldbröl keine bedrohlichen Verletzungen, wobei lediglich der 15-Jährige im Krankenhaus ambulant behandelt werden musste.
Nach dem Unfall war die Hauptstraße für längere Zeit gesperrt; erst gegen Nachmittag konnte die Polizei die Fahrbahn wieder vollständig für den Verkehr freigeben.

Quelle: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.


Möchten Sie immer die aktuellen Nachrichten aus Ihrer Region bekommen? Dann besuchen Sie das lokale Nachrichtenportal Digitaldaily.de