Baden-Württemberg (Reutlingen): Einbrecher von Bewohnern erwischt, Unfälle mit Verletzten, Suchaktion nach Hilferufen, Möglicher Handtaschenraub, Garagenbrand

Reutlingen (ddna)
Mit anderem Fahrzeug und Gebäudefassade kollidiert
Eine Schwerverletzte, zwei abgeschleppte Fahrzeuge und circa 20.000 Euro Gesamtschaden sind die Folgen eines Verkehrsunfalls in der Nacht zum Mittwoch. Den derzeitigen Ermittlungen der Verkehrspolizei zufolge war ein 57 Jahre alter Mann mit einem Ford Mondeo gegen 0:45 Uhr mit offenbar überhöhter Geschwindigkeit auf der Eberhardstraße von der Karlstraße herkommend unterwegs. Dabei geriet der Ford nach rechts und kollidierte mit dem in gleicher Richtung auf dem Linksabbiegerstreifen fahrenden VW Polo einer 65-Jährigen. Der Volkswagen wurde dadurch nach rechts von der Fahrbahn geschleudert, prallte gegen einen Ampelmast und drehte sich auf eine Verkehrsinsel. Der Ford schleuderte seinerseits über den Verkehrsteiler zur Konrad-Adenauer-Straße, überquerte dort alle Fahrspuren und stieß nach dem Überfahren des Gehwegs gegen eine Gebäudefassade. Die 65-Jährige, die in ihrem Wagen eingeklemmt worden war und von der Feuerwehr befreit werden musste, erlitt erhebliche Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte sie nach einer Erstversorgung vor Ort in eine Klinik. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der notwendigen Reinigung der mit Betriebsflüssigkeiten verschmutzten Fahrbahn musste die Unfallstelle bis 3:40 Uhr komplett gesperrt werden.
Metzingen (RT): Wohnungseinbrecher von Bewohnern erwischt (Zeugenaufruf)
Zwei Wohnungseinbrecher sind am Dienstagnachmittag auf frischer Tat von heimkehrenden Bewohnern ertappt worden. Kurz nach 15:30 Uhr kam ein in der Urbanstraße wohnendes Ehepaar vom Einkaufen nach Hause und traf vor dem Schlafzimmer einen Einbrecher an. Der Unbekannte und sein Komplize rannten daraufhin in Richtung Marktplatz davon. Eine Fahndung mit mehreren Streifenwagen verlief erfolglos. Die beiden Einbrecher erbeuteten Schmuck in unbekanntem Wert. Sie werden wie folgt beschrieben: Der Mann, der im Flur gesehen wurde, ist etwa 170 cm groß und dunkelhäutig. Er war dunkel gekleidet und trug eine Strickmütze auf dem Kopf. Sein Komplize ist zirka 190 cm groß. Er hatte einen schwarzen Kapuzenpullover, eine helle Jacke darüber sowie eine schwarze Jogginghose und schwarze Turnschuhe an. Das Polizeirevier Metzingen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter Telefon 071230 um Hinweise.
Frickenhausen (ES): Fußgängerin von Auto erfasst
Nach derzeitigem Kenntnisstand keine schwerwiegenden Verletzungen hat eine Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall am Dienstagmorgen in Frickenhausen erlitten. Die 16-Jährige wollte kurz vor 7:30 Uhr die Hauptstraße zu Fuß überqueren. Dabei trat sie zunächst zwischen den in Fahrtrichtung Nürtingen aufgrund des Verkehrs stehenden Fahrzeugen hindurch und lief offenbar ohne auf den Gegenverkehr zu achten weiter. In der Folge wurde die Jugendliche vom Ford einer 63-Jährigen erfasst, die in Richtung Linsenhofen unterwegs war. Die Fußgängerin stürzte zu Boden. Sie wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Nürtingen (ES): Augenzeugen zu möglichem Handtaschenraub gesucht
Einer Seniorin aus Nürtingen ist möglicherweise am Montagnachmittag die Handtasche geraubt worden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war die 82-Jährige gegen 16:45 Uhr vom Einkaufen zu einem Seniorenwohnheim in der Metzinger Straße zurückgekehrt. Aus ungeklärter Ursache musste sie im Anschluss mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht und dort über Nacht stationär aufgenommen werden. Am Dienstagabend meldete sie sich beim Polizeirevier Nürtingen und berichtete, dass ihre Handtasche fehlen würde und diese möglicherweise geraubt worden sei. Die 82-Jährige gab weiterhin an, dass eine Frau ihr am Montag noch geholfen hätte. Das Polizeirevier Nürtingen bittet unter Telefon 070224-0 die Frau beziehungsweise weitere Zeugen, sich zu melden.
Köngen (ES): Unfall mit verletztem Pedelec-Lenker (Zeugenaufruf)
Ersten Erkenntnissen nach keine schwerwiegenden Verletzungen hat ein Pedelec-Lenker bei einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag erlitten. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war ein 49-Jähriger gegen 15:45 Uhr mit einem Ford Transit vom linken Fahrbahnrand der Wilhelm-Maier-Straße angefahren, um in die gegenüberliegende Wertstraße abzubiegen. Hierbei übersah er den 74 Jahre alten Pedelec-Lenker, der in Richtung Ortsmitte unterwegs war. Durch den Zusammenprall stürzte der Senior zu Boden und verletzte sich hierbei. Er wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik zur medizinischen Versorgung gebracht. Der Schaden an den beiden Fahrzeugen wird auf über 3.000 Euro geschätzt. Die Verkehrspolizei Esslingen bittet unter Telefon 07110-420 um Zeugenhinweise.
Reichenbach (ES): Radfahrer schwer verletzt
Mit schweren Verletzungen musste ein Radfahrer am Dienstagnachmittag in eine Klinik eingeliefert werden. Ein 77-Jähriger fuhr gegen 16:45 Uhr mit einem Opel Astra vom Parkplatz eines Discounters nach links auf die Ulmer Straße ein. Hierbei kam es zum Zusammenstoß mit dem von links kommenden, 63 Jahre alten Radfahrer. Der Radler stürzte auf die Fahrbahn und verletzte sich schwer. Nach einer notärztlichen Erstversorgung an der Unfallstelle wurde er mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus gebracht. Der Schaden beläuft sich auf rund 1.000 Euro.
Balingen (ZAK): Radfahrer bei Unfall verletzt
Ein verletzter Radfahrer musste am Dienstagabend nach einem Verkehrsunfall in einer Klinik stationär aufgenommen werden. Ein 34-Jähriger war gegen 18 Uhr mit einem Toyota auf der Hechinger Straße in Richtung Engstlatt unterwegs. Beim Linksabbiegen auf ein Grundstück übersah er einen entgegenkommenden, 58-Jährigen auf seinem Rennrad. Trotz eines Ausweichmanövers des Radlers kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Hierbei entstand ein Schaden in Höhe von über 4.000 Euro. Der Verletzte wurde mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus gebracht.
Albstadt (ZAK): Sucheinsatz nach Hilferufe
Ein Großaufgebot an Einsatzkräften ist am Dienstagabend zu einer Suchaktion bei Ebingen ausgerückt. Kurz vor 17:30 Uhr gingen mehrere Mitteilungen über Hilferufe aus dem Bereich unterhalb des Malesfelsen bei der Polizei ein. Sofort rückten mehrere Streifenwagen, ein Polizeihubschrauber, Rettungshundestaffeln und die Bergwacht aus und suchten nach einer sich in einer möglicherweise hilflosen Lage befindlichen Person. Der Hangbereich wurde außerdem noch mit einer Drohne abgesucht. Die Suchmaßnahmen wurden gegen 23 Uhr ergebnislos eingestellt. Bislang gab es keinerlei Hinweise auf eine vermisste Person.
Haigerloch (ZAK): Brand in Gruol
Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sind am späten Dienstagabend, gegen 23:10 Uhr, in die Schweizerlandstraße nach Gruol ausgerückt. Dort war in einer an ein Wohnhaus angrenzenden Altbaugarage aus noch unbekannter Ursache ein Brand ausgebrochen. Die beiden Bewohner waren aufgrund Rauchgeruchs im Wohnhaus auf das Feuer aufmerksam geworden und hatten das Gebäude beim Eintreffen der Rettungskräfte bereits verlassen. Durch die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus und benachbarte Gebäude verhindert und der Brand schließlich gelöscht werden. Wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung wurden die beiden Bewohner vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Vorläufigen Schätzungen zufolge dürfte sich der Sachschaden auf circa 30.000 Euro belaufen.

Quelle: Polizeipräsidium Reutlingen, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Weniger Unfälle in Baden-Württemberg

1953 startete in unserem Bundesland die amtliche Unfallstatistik und die gute Nachricht: Noch nie gab es seitdem so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen“, sagte Innenminister Thomas Strobl bei der Vorstellung der Halbjahresstatistik.

Bemerkenswert sind die gesunkenen Unfallzahlen auf jeden Fall: von 161.817 im ersten Halbjahr 2019 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 ( -22%) Weniger schön: Bei diesen Crashs wurden 14.618 Personen leicht (- 21,1%) und 3.352 Personen schwer verletzt (- 12,9%). 146 Menschen (- 31,8%) starben auf Baden-Württembergs Straßen.


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Alexander Trisko