Nordrhein-Westfalen (Gummersbach): 17-jähriger Motorradfahrer bei Unfall ernsthaft verletzt

Gummersbach (ddna)
Bei einem Unfall auf der Landstraße 323 in Gummersbach-Frömmersbach hat ein 17-jähriger Motorradfahrer am Mittwoch (23. November 2022) schwere Verletzungen erlitten. Der 17-Jährige aus Reichshof befuhr am Morgen die Landstraße in Richtung Gummersbach-Zentrum. Gleichzeitig wollte ein 21-Jähriger aus Gummersbach mit einem Opel von der Alte Burgstraße nach links auf die L 323 in Richtung Lantenbach abbiegen. Im Einmündungsbereich kam es zur Kollision mit dem Kraftrad, wobei sich der 17-Jährige schwere Verletzungen zuzog. Ein Rettungswagen brachte ihn in das Gummersbacher Krankenhaus. Wegen ausgelaufener Betriebsstoffe musste die Fahrbahn gereinigt werden und war bis 10 Uhr an der Unfallstelle nur halbseitig befahrbar.

Quelle: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.


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Ulrike Dietz