Nordrhein-Westfalen (Gelsenkirchen): Schwerverletzte nach Sturz aus Taxi

Gelsenkirchen (ddna)
Eine 56-jährige Frau verletzte sich vorgestern (21. November 2022) bei einem Sturz aus einem Taxi in Ückendorf schwer. Die Gelsenkirchenerin fuhr am Morgen mit einem Taxiunternehmen zur Virchowstraße und beabsichtigte am Marienhospital aus dem Wagen zu steigen. Das Auto kam während des Aussteigens ins Rollen, wodurch die Frau aus dem Taxi stürzte und sich schwer verletzte. Sie wurde umgehend im nahegelegenen Krankenhaus erstbehandelt und für weitere Behandlungen in eine andere Klinik gebracht. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Gelsenkirchen, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.


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Alexander Trisko