Nordrhein-Westfalen (Hamm): Vier Verletzte nach Verkehrsunfall auf der Lippestraße

Symbolbild: Verkehrsunfallflucht - Aufnahme

Hamm-Uentrop (ddna)
Bei einem Verkehrsunfall auf der Lippestraße sind am frühen Dienstagabend (22. November 2022) vier Personen verletzt worden, drei davon schwer. Ein Toyotafahrer aus Ahlen war gegen 18:45 Uhr auf der Lippestraße in Richtung stadteinwärts unterwegs. In Höhe der Hausnummer 43 kam es aus ungeklärter Ursache zum Zusammenstoß mit Honda einer 40-Jährigen aus Hamm. Diese hatte zuvor die Lippestraße in Richtung stadtauswärts befahren. Die Hondafahrerin sowie ihre beiden mitfahrenden Kinder (8 und 4 Jahre) wurden in Hammer Krankenhäuser gebracht, wo sie stationär verblieben. Der 39-jährige Toyotafahrer wurde ebenfalls einer Hammer Klinik zugeführt, aus der er nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden konnte. Beide am Unfall beteiligten Autos waren nicht mehr fahrfähig und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von zirka 20.000 Euro. Die Lippestraße musste für die Dauer der Unfallaufnahme zwischen dem St. Georgs-Platz und der Ostwennemarstraße komplett gesperrt werden.

Quelle: Polizeipräsidium Hamm, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.


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