Baden-Württemberg (Ostalbkreis): 41-Jähriger in Polizeigewahrsam genommen – Unfälle

Ostalbkreis::

Aalen: 41-Jähriger im psychischen Ausnahmezustand
Am Donnerstagmorgen kurz vor 5:30 Uhr wurde bei der Polizei eine Person gemeldet, die in einem Wohnhaus in der Eichwaldstraße beharrlich die Nachtruhe störe und im Treppenhaus mit Steinen kegeln würde. Von der Polizei wurde der 41-jährige Störenfried angetroffen. Der Mann befand sich den Feststellungen zufolge in einem psychischen Ausnahmezustand, weshalb er zum Eigen- und Fremdschutz in Polizeigewahrsam genommen und in der Folge einer Fachklinik zugeführt wurde.
Neuler: Von Straße abgekommen
Eine 25-jährige VW-Fahrerin befuhr am am Donnerstag gegen Morgen die K 3234 zwischen Leinenfirst und Schönbergerhof, als sie in einer Kurve nach rechts von der Straße abkam. Der Unfallwagen streifte einen Baum und überschlug sich. Die Autofahrerin verletzte sich schwer, konnte sich jedoch noch selbst aus dem Unfallwagen befreien. Sie wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 10.000 Euro.
Spraitbach: Unfallflucht
Die Fahrerin eines silbernen Pkw Mercedes befuhr am Donnerstag am Morgen die B 298 von Spraitbach in Richtung Geschwend. Am Ortsende von Spraitbach überholte sie einen vorausfahrenden VW Golf, der zu diesem Zeitpunkt links an einer wegen einer Baustelle aufgestellten Absperrbake vorbeifuhr. Die Mercedes-Fahrerin lenkte daraufhin auf die Gegenfahrspur, weshalb ein entgegenfahrender Lkw-Fahrer wiederum nach rechts ausweichen musste und dabei von der Straße abkam. Der Lkw-Fahrer beschädigte seinen Lkw sowie ein Verkehrszeichen. Die Unfallverursacherin als auch der Fahrer des VW Golf fuhren trotz des Unfalls weiter. Möglicherweise bemerkte diese das Unfall nicht. Unfallzeugen als auch die beiden am Unfall beteiligten Autofahrer, sollten sich nun zur Klärung des Geschehens mit der Polizei in Spraitbach unter 071762 in Verbindung setzen.

Quelle: Polizeipräsidium Aalen, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Unfälle in Baden-Württemberg gehen zurück

Seit 1953 die offizielle Statistik für unser Bundesland eingeführt wurde, gab es noch nie so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl zu den Halbjahreszahlen: „Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Bemerkenswert sind die gesunkenen Unfallzahlen auf jeden Fall: Die Zahlen gingen von 161.817 in der ersten Jahreshälfte 2019 auf 126.198 in den ersten sechs Monaten 2020 zurück (22% weniger). Weniger schön: Die Zahl der Todesopfer ist mit 146 immer noch um 146 zu hoch. Weitere 19.000 Menschen wurden schwer- oder leichtverletzt.


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Matthias Koprek