Baden-Württemberg (Ulm): (BC) Vier Verletzte durch Unfall / Am Donnerstag geriet eine Frau bei Laupheim mit ihrem Mercedes auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem Nissan.

Symbolbild: Verkehrsunfallflucht - Aufnahme

Ulm (ddna)
Am Nachmittag fuhr eine 36-Jährige mit ihren beiden Kindern im Alter von drei Jahren und einem Jahr in einem Mercedes auf der L257 von Untersulmetingen nach Laupheim. Zur selben Zeit fuhr eine 19-Jährige in einem Nissan in die entgegengesetzte Richtung. Etwa auf Höhe der Dürnachbrücke kam die Fahrerin des Mercedes wohl zu weit auf die linke Fahrbahn. Sie prallte mit ihrem Mercedes frontal auf den Nissan.
Bei dem Unfall erlitt die Fahrerin es Nissans schwerer Verletzungen. Sie war zunächst in ihrem Auto eingeklemmt, so dass die Feuerwehr sie befreien musste. Rettungskräfte brachten sie zur Behandlung in eine Klinik. Die Fahrerin des Mercedes erlitt ebenfalls ernstzunehmende Verletzungen, ihre beiden Töchter erlitten keine schwerwiegenden Verletzungen. Rettungskräfte brachten die drei Personen ebenfalls zur medizinischen Versorgung in eine Klinik. Die Verkehrspolizei Laupheim ermittelt nun die genaue Ursache des Unfalls. Sie sicherte die Unfallstelle und nahm den Unfall auf. Dafür war die Straße knapp zwei Stunden voll gesperrt. Die Feuerwehr Laupheim und die Straßenmeisterei Laupheim unterstützten die Maßnahmen der Polizei. Sie leiteten den Verkehr um und reinigten die Unfallstelle. Abschlepper bargen die beiden Autos von der Straße. Die Polizei schätzt den Schaden auf 34.000 Euro.
Hinweis:
Die genaue Ursache des Unfalls ist der Polizei noch nicht bekannt. Viele Gründe können zu dem Unfall geführt haben. Möglich ist, dass die 36-Jährige abgelenkt war und deshalb wohl auf die linke Fahrbahn kam. Wer jemals kleine Kinder im Auto transportiert hat, weiß, wie schnell man dabei abgelenkt sein kann. Die Polizei rät, sich mit voller Konzentration dem Straßenverkehr zu widmen. Sollte beispielsweise der Nachwuchs im Auto ihre Aufmerksamkeit benötigen oder ein Mobiltelefon klingeln, halten Sie bei der nächsten Möglichkeit an. Widmen Sie sich nicht gleichzeitig dem Straßenverkehr und anderen Dingen. Damit alle sicher ankommen.

Quelle: Polizeipräsidium Ulm, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)


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Alexander Trisko