Baden-Württemberg (Landkreis Sigmaringen): Meldungen aus dem Landkreis Sigmaringen

Landkreis Sigmaringen (ddna)
Storzingen
Glätteunfall
Auftretende Glätte war am Donnerstagmorgen gegen 3:15 Uhr mutmaßlich die Ursache für einen Verkehrsunfall in der Bahnhofstraße. Ein 30-jähriger Autofahrer war in Richtung Stetten am kalten Markt unterwegs und kam auf einer Brücke ins Rutschen. Er berührte die am rechten Fahrbahnrand befindliche Schutzplanke. Verletzt wurde er bei dem Aufprall nicht, allerdings entstand an seinem Fahrzeug ein Sachschaden in Höhe von rund 8.000 Euro. Die Straßenmeisterei streute den Gefahrenbereich ab und stellte Warnvorrichtungen auf, um weitere Glätteunfälle zu verhindern. In diesem Zusammenhang warnt die Polizei vor den zu dieser Jahreszeit typischen Gefahren im Straßenverkehr. Fahren Sie der Witterung angepasst und beachten Sie, dass ihr Fahrzeug auf rutschigem Untergrund anders reagiert.
Gammertingen
Quad-Lenker verunglückt
Der Witterung nicht angepasste Geschwindigkeit dürfte die Ursache für einen Verkehrsunfall gewesen sein, der sich am Mittwochabend gegen 20 Uhr auf der Landesstraße 275 ereignet hat. Ein 28-jähriger Quad-Fahrer war in Richtung Feldhausen unterwegs und geriet bei Nässe im Kurvenbereich einer Serpentine ins Schleudern. In der Folge kam er nach links von der Fahrbahn ab und stürzte. Dabei zog er sich mittelschwere Verletzungen zu und musste vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. An seinem Quad entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 1.000 Euro.
Bad Saulgau
Verkehrsunfallflucht
Nachdem ein unbekannter Lastwagenfahrer zwischen Montag- und Dienstagvormittag auf einem Lkw-Parkplatz in der Josef-Bautz-Straße einen Unfall verursacht und das Weite gesucht hat, ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Unfallflucht. Mutmaßlich beim Rückwärtsfahren stieß er mit seinem Auflieger gegen einen Zaun und kümmerte sich danach nicht um den entstandenen Sachschaden in Höhe von rund 1.000 Euro. Personen, die Zeugen des Unfalls wurden oder sonst Hinweise zum Verursacher geben können, werden gebeten, sich unter 07581-0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Bad Saulgau
Unfall während Regenschauer – Autofahrer erheblich verletzt
Schwere Verletzungen und hoher Sachschaden sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, zu dem es am Mittag auf der B 32 kurz nach dem Ortsausgang Bad Saulgau gekommen ist. Ein 22 Jahre alter BMW-Lenker, der von Herbertingen nach Bad Saulgau unterwegs war, verlor während eines kurzen und heftigen Regenschauers, durch den Witterungsverhältnissen nicht angepasste Geschwindigkeit, die Kontrolle über seinen PKW. Er steuerte auf die Gegenspur und prallte dort wuchtig mit einem Lkw zusammen, dessen Fahrer in Richtung Herbertingen unterwegs war. Durch die Kollision wurde der 22-jährige Unfallverursacher eingeklemmt. Er musste befreit und mit schwereren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen mittels Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. An seinem Pkw sowie dem Lkw dürfte indes vermutlich Totalschaden entstanden sein. Der Gesamtschaden dürfte sich auf einen hohen fünfstelligen Betrag belaufen. Die Fahrzeuge mussten durch Abschleppdienste geborgen werden. Zur Unfallaufnahme und denen Aufräumarbeiten war die Bundesstraße für längere Zeit gesperrt.

Quelle: Polizeipräsidium Ravensburg, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Weniger Unfälle in Baden-Württemberg

Weniger Unfälle als im ersten Halbjahr 2020 gab es seit Beginn der amtlichen Statistik noch nie – und die Unfallstatistik wurde schon 1953 eingeführt!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen“, sagte Innenminister Thomas Strobl bei der Vorstellung der Halbjahresstatistik.

Bemerkenswert sind die gesunkenen Unfallzahlen auf jeden Fall: im ersten Halbjahr 2019 von 161.817 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 (minus 22%). Immer noch nicht gut: Die Zahl der Todesopfer ist mit 146 immer noch um 146 zu hoch. Weitere 19.000 Menschen wurden schwer- oder leichtverletzt.


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