Hessen (Gießen): Schutz vor Dieben in der Vorweihnachtszeit

Polizei sperrt Straße ab (Symbolisches Bild, Quelle: Polizei)

Gießen (ddna)
Gießen:
Die Vorweihnachtszeit ist nicht nur besinnlich, sondern bietet auch Langfingern Gelegenheit Beute zu machen. In dieser Zeit rücken Taschen und Trickdiebe sowie Autoaufbrecher in den Focus der Gießener Sicherheitskräfte. Deswegen setzt die Polizei Gießen häufig uniformierte als auch zivile Streifen ein. Sie wird dabei sowohl von den Ordnungspolizisten der Stadt Gießen als auch von Wachpolizisten des Polizeipräsidiums Mittelhessen unterstützt.
Taschendiebe bauen auf Ablenkung
Für ihre Weihnachtserledigungen haben viele Menschen größere Mengen Bargeld in ihren Geldbeuteln. Abgelenkt durch Einkaufszettel und Angebote, dichtes Gedränge an Verkaufsständen der Weihnachtsmärkte und volle Fußgängerzonen ermöglichen Langfingern günstige Gelegenheiten, den Besuchern das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Taschendiebe und -diebinnen arbeiten meistens in Gruppen, häufig zu viert: Der Erste beobachtet die Umgebung, die Zweite lenkt das Opfer ab, der Dritte stiehlt, der Vierte schließlich nimmt die Beute an sich und verschwindet auf Nimmerwiedersehen in der Menschenmenge. Die Kriminellen werden selten auf frischer Tat ertappt. Denn der ganze Vorgang dauert nur Sekunden – jedenfalls bei geübten Kriminellen. Bei Taschendieben handelt es sich häufig um professionelle Täter, die in ganz Europa agieren.
Die Polizei empfiehlt Besuchern von Weihnachtsmärkten, sich über die vielen Maschen der Diebe zu informieren. Sie tarnen sich vor allem als „Anrempler“, „Beschmutzer“, „Drängler“ oder falsche Touristen.
Das Auto ist kein Geldschrank
Autoaufbrecher haben es in der Regel auf im PKW zurückgelassene Wertsachen wie Handtaschen oder Kleidung mit Scheckkarten, Papieren und Bargeld abgesehen. Aber auch der im Wagen verstaute Weihnachtseinkauf ist eine attraktive Beute für dreiste Autoaufbrecher. Ein schneller Blick ins Wageninnere verrät dem Täter, ob es sich lohnt die Scheibe einzuschlagen oder das Türschloss zu knacken. Gelegenheit macht Diebe. Deshalb rät die Polizei keine teuren Gegenstände – erst recht nicht über Nacht – im Auto zu deponieren. Ein Auto ist kein Geldschrank. Wer nichts Wertvolles darin lässt, reizt auch keine Langfinger.
Diese Tipps der Polizei schützen vor Dieben:
– Nehmen Sie nur so viel Geld und Zahlungskarten mit wie nötig.
– Verwahren Sie Ihre Wertsachen in verschiedenen Innentaschen, die verschlossen sind.
– Tragen Sie Taschen mit der verschlossenen Seite zum Körper.
– Achten Sie besonders im Gedränge auf Tasche und Wertsachen.
– Vorsicht, wenn jemand nahe an Sie heranrückt oder Sie anrempelt. Bestehen Sie darauf, dass der für Fremde übliche Abstand eingehalten wird.
– Taschendiebe erkennt man oft an ihrem suchenden Blick. Sie sehen den Menschen nicht in die Augen, sondern spähen nach Beute.
– Lassen Sie ihre Weihnachtseinkäufe nicht im Auto liegen
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite www.polizei-beratung.de
Sabine Richter
Pressesprecherin

Quelle: Polizeipräsidium Mittelhessen – Pressestelle Gießen, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)


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