Nordrhein-Westfalen (Dortmund): Auto kollidiert mit Straßenbahn – Fahrerin leicht verletzt

Dortmund (ddna)

Auf der Bornstraße ist es am Mittwochnachmittag (23. November 2022) zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einer Straßenbahn gekommen. Die 23-jährige Autofahrerin wurde bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt.
Der Unfall ereignete sich gegen Nachmittag. Zu diesem Zeitpunkt befuhr die Dortmunderin mit ihrem Polo die Bornstraße in nördliche Richtung. Etwa in Höhe der Hildastraße wollte sie wenden, um ihre Fahrt in Richtung Süden fortzusetzen. Dabei übersah sie die Bahn der Linie U 42, die gerade von der Haltestelle „Eisenstraße“ kommend den nächsten Halt „Glückaufstraße“ anfuhr. Es kam zu einer seitlichen Kollision und das Auto der 23-Jährigen kippte auf die Seite.
Die Fahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der 45-jährige Fahrer der Bahn und die Insassen blieben unverletzt.
Bei der Unfallaufnahme ergaben die ersten Ermittlungen der eingesetzten Beamten, dass die 23-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Zudem bestätigte ein Drogentest die Hinweise der Polizisten auf einen vorherigen Betäubungsmittelkonsum.
Die 23-Jährige erwartet daher nun auch ein Strafanzeige wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Verstoßes gegen § 315s StGB.
Die Bornstraße musste während der Unfallaufnahme in Richtung Süden bis ca. 17:30 Uhr gesperrt werden.

Quelle: Polizei Dortmund, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.


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Matthias Koprek