Nordrhein-Westfalen (Düsseldorf): Meldung der Autobahnpolizei – A 61 – Mönchengladbach Pkw überschlägt sich – Mann ernsthaft verletzt

Düsseldorf (ddna)
Mittwoch, 23. November 2022, 20:40 Uhr
Ein 53-jähriger Mann verletzte sich bei einem Verkehrsunfall gestern Abend schwer, als er sich mit seinem Pkw auf der A 61 Richtung Venlo in Höhe der Anschlussstelle Mönchengladbach-Holt überschlug. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war der 53 Jahre alte Mann aus Mönchengladbach mit seinem Opel auf der A 61 in Richtung Venlo unterwegs. Kurz vor der Anschlussstelle Mönchengladbach-Holt beabsichtigte er offenbar die Autobahn zu verlassen. Dabei prallte der 53-Jährige mit dem Sockel des „Ausfahrt“-Schildes sowie dem Fahrbahnteiler zusammen. Dadurch wurde er leicht hoch katapultiert und fuhr in eine angrenzende Böschung. Aufgrund der Steigung überschlug sich der Pkw und kam letztlich auf der linken Fahrzeugseite zum Liegen. Der Mann wurde eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite ihn aus dem Auto. Rettungskräfte brachten ihn schwer verletzt in ein Krankenhaus. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 10.000 Euro.

Quelle: Polizei Düsseldorf, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.


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Alexander Trisko