Nordrhein-Westfalen (Erkelenz): Motorradfahrer nach Sturz schwerverletzt

Erkelenz-Matzerath (ddna)
Mittwochnachmittag (23. November 2022) ereignete sich gegen 17:15 Uhr ein Verkehrsunfall, bei dem sich ein Motorradfahrer schwer verletzte. Der 28-Jährige befuhr mit seinem Motorrad die Landstraße 19 aus Richtung Oerather Mühlenfeld kommend in Fahrtrichtung Gerderath und kam aus ungeklärter Ursache zu Fall. Bei dem Sturz verletzte er sich und musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden, wo er stationär verblieb.

Quelle: Kreispolizeibehörde Heinsberg, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.


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Matthias Koprek