Nordrhein-Westfalen (Paderborn): Radfahrer verletzt – E-Scooter-Fahrer nach Unfallflucht gesucht

Paderborn (ddna)
(mb) Nach der Kollision eines E-Scooter-Fahrers mit einem Radfahrer an der Dubelohstraße ermittelt die Polizei wegen Fahrerflucht.
Am Mittwoch (23. November 2022) fuhr ein 58-jähriger Mountainbike-Fahrer am Morgen auf dem Radweg rechtsseitig der Dubelohstraße von Schloß Neuhaus nach Paderborn. In Höhe der Fußgängerampel An den Fischteichen kreuzte ein E-Scooter-Fahrer den Radweg. Der Roller kam von rechts über den Fuß-weg aus Richtung Padersee und prallte gegen das Mountainbike. Durch die Kollision stürzte der Radler und zog sich Verletzungen zu. Ohne anzuhalten fuhr der Elektroroller-Fahrer davon. Er soll 20 bis 30 Jahre alt und dunkel gekleidet gewesen sein. Der Mann nutzte einen dunklen E-Scooter.
Die Polizei sucht Unfallzeugen und Hinweise auf den flüchtigen E-Scooter-Fahrer. Sachdienliche Hinweise unter 052510.

Quelle: Polizei Paderborn, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.


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Matthias Koprek