Nordrhein-Westfalen (Duisburg): Stadtgebiet: Kripo berät zum Einbruchsschutz via Video-Konferenz

Duisburg (ddna)
Mit dem Beginn der „dunklen Jahreszeit“ häufen sich Wohnungseinbrüche, die die Täter im Schutz von Dämmerung und Dunkelheit begehen. Häuser oder Wohnungen ohne Licht lassen auf die Abwesenheit von Bewohnern schließen und sind für Einbrecher daher eine günstige Gelegenheit. Das Team der Duisburger Kriminalprävention bietet im Rahmen des landesweiten Aktionswochenendes „Riegel vor!“ gleich mehrere Möglichkeiten, wie sich interessierte Bürgerinnen und Bürger darüber beraten lassen können, wie man sich am besten – teils ohne großen finanziellen Aufwand – schützen kann. Frei nach dem Motto: Schieben Sie Einbrechern den Riegel vor – denn sicher ist sicherer!
Am heutigen Donnerstag, 24. November 2022, laden die Experten ab 13 Uhr zu einer Zoom-Konferenz ein. Die Zugangsdaten lauten: Meeting-ID 784 019 4768, Kenncode 713874.
Telefonisch steht die Kriminalprävention unter 0203 280 4254 zur Verfügung.

Quelle: Polizei Duisburg, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn weder Polizei noch Alarmanlage helfen – Einbrüche in NRW

Zunächst eine gute News: in Nordrhein-Westfalen wird in diesem Jahr weniger eingebrochen. Spezialisten der Polizei hatten allerdings angenommen, dass die Zahlen noch stärker zurückgehen.

Das Arbeiten im Home-Office hat in vielen Tausend Fällen dazu geführt, dass in Wohnungen tagsüber nicht mehr eingebrochen wird.

In den erster sechs Monaten dieses Jahres gab es aber immer noch 80 Einbrüche – jeden Tag, in ganz NRW. Insgesamt 14.360 Wohnungseinbrüche und Einbruchsversuche in nur sechs Monaten – kleiner Trost: das sind 600 weniger als im ersten Halbjahr des Vor-Corona-Jahres. 14.360 Fälle statt 14.900 – ein Rückgang von 3,5%. Eine gute Entwicklung, aber kaum beruhigend.


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Ulrike Dietz