Nordrhein-Westfalen (Recklinghausen): Unfallfluchten mit Sachschaden

Recklinghausen (ddna)
Oer-Erkenschwick
Am Montag wurde zwischen 8 und 13:30 Uhr auf der Buschstraße ein blauer Mitsubishi Lancer im linken Frontbereich und am vorderen linken Radkasten massiv beschädigt. Die Schadenssumme beträgt ca. 4.000 Euro. Hinweise auf einen möglichen Verursacher liegen nicht vor.
Castrop-Rauxel
Ein 30-jähriger Castrop-Rauxeler parkte vergangenen Montag Abend (21. November 2022) seinen silbernen Skoda auf einem Hinterhof an der Friedrichstraße. Als er vorgestern Nachmittag (22. November 2022) zu seinen Pkw zurückkehrte, entdeckte er einen frischen Schaden im Frontbereich. Außerdem konnten weiße Lackspuren sichergestellt werden. Weitere Hinweise auf den Verursacher oder dessen Pkw liegen derzeit nicht vor.
Recklinghausen
Gestern am Vormittag kam es auf der Marienstraße zu einem Unfall mit Fahrerflucht. Eine 52-jährige Hernerin hörte einen lauten Knall, schaute aus dem Fenster und bemerkte den Unfallschaden an ihrem grauen Seat Ibiza. Beschädigt wurden der linke Frontbereich und die Fahrerseite. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 1.500 Euro. Der Unfallverursacher ist geflüchtet, ohne seinen Pflichten nachzukommen und schadensregulierende Maßnahmen einzuleiten.
In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde auf der Westfalenstraße ein weißer Nissan erheblich beschädigt. Die komplette Fahrerseite weist Dellen und Lackschäden auf. Die geschätzte Schadenssumme liegt bei 5.000 Euro. Hinweise auf den Verursacher liegen nicht vor.
Wer Hinweise zu den Unfällen oder dessen Verursachern geben kann, der meldet sich bitte unter 0800 2361 111 bei der Polizei in Recklinghausen.

Quelle: Polizeipräsidium Recklinghausen, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Immer mehr Unfallfahrer verschwinden vom Unfallort

Eine gute Nachricht ist ohne Zweifel, dass es in unserem Bundesland immer weniger Verkehrsunfälle gibt. Ein Wermutstropfen: in Nordrhein-Westfalen flüchten Fahrer immer häufiger von der Unfallstelle. 2019, im Vergleich zu 2015, waren 5.000 Unfallbeteiligte mehr verschwunden: insgesamt 143.500 Fahrerinnen und Fahrer!

Die steigende Zahl von Unfallfluchten ist ein echtes Problem“, betont Innenminister Herbert Reul und fügte hinzu: „Da geht es nicht nur um Sachschäden in Millionenhöhe, da werden Menschen verletzt und sogar getötet“.

Präzise 40,9% der Fälle konnten von den Ermitteln aufgeklärt werden. Noch höher ist natürlich der Druck auf die Ermittler, wenn bei einem Unfall mit Fahrerflucht jemand getötet oder schwer verletzt wurde. Bei den Crashs mit Getöteten wurden acht von zehn Fällen aufgeklärt, bei den Unfällen, bei denen Menschen schwer verletzt wurden, immerhin die Hälfte.

Übrigens, der Gesetzgeber spricht weder von Fahrerflucht noch von Unfallflucht. Juristisch korrekt heißt es nach §142 des Strafgesetzbuches (StGB): „Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort“.


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