Nordrhein-Westfalen (Düsseldorf): Unterrather Straße / Am Röttchen – Linienbus erfasst Fußgängerin – Frau kommt schwer verletzt ins Krankenhaus

Düsseldorf (ddna)
Mittwoch, 23. November 2022, 18:31 Uhr
Ein Rettungswagen brachte am frühen Mittwochabend eine Fußgängerin nach dem Zusammenstoß mit einem Linienbus im Einmündungsbereich Unterrather Straße / Am Röttchen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Den ersten Ermittlungen zufolge wollte die 77-jährige Düsseldorferin die Unterrather Straße überqueren, nachdem sie mit ihrem Mann an der Haltestelle „Am Röttchen“ aus einem anderen Bus gestiegen war. Zu diesem Zeitpunkt bog der Fahrer des Linienbusses (Linie 729) von der Unterrather Straße nach links in die Straße „Am Röttchen“ ab. Offenkundig bemerkte er dabei die 77-Jährige zu spät und erfasste sie noch trotz Vollbremsung. Die Passantin wurde durch die Wucht des Aufpralls auf die Fahrbahn geschleudert und verletzte sich schwer. Lebensgefahr bestand nach jetzigem Informationsstand nicht. Die Unfallermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Düsseldorf, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.


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Matthias Koprek