Nordrhein-Westfalen (Würselen): Versuchte Sprengung eines Geldautomaten

Würselen (ddna)
Unbekannte haben in der vergangenen Nacht versucht einen Geldautomaten einer Bankfiliale in der Kaiserstraße zu sprengen. Der Sicherheitsdienst verständigte gegen 1:45 Uhr die Leitstelle der Polizei und meldete verdächtige Personen im Vorraum. Noch vor Eintreffen der ersten Streifenwagen flüchteten die Täter in einem dunklen Fahrzeug vom Tatort. Zu einer Detonation kam es nicht. Bis zur Entwarnung durch die Sprengstoffspezialisten des LKA mussten mehrere Bewohner des Hauses evakuiert werden. Die Kripo hat eine Spurensicherung durchgeführt und die Ermittlungen aufgenommen. Eine großräumige Fahndung führte nicht zum Erfolg.
Augenzeugen, die Angaben zu den Tätern oder dem verwendeten Fahrzeug machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei unter 02417-31401 oder (außerhalb der Bürozeiten) 02417-34210 zu melden.

Quelle: Polizei Aachen, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn weder Polizei noch Alarmanlage helfen – Einbrüche in NRW

Immerhin: In unserem Bundesland wird in diesem Jahr weniger eingebrochen als in den Jahren zuvor! Experten der Polizei waren allerdings davon ausgegangen, dass die Zahl der Einbrüche noch weiter zurückgeht.

Das Arbeiten im Home-Office hat in vielen Tausend Fällen dazu geführt, dass in Wohnungen tagsüber nicht mehr eingebrochen wird.

In den erster sechs Monaten dieses Jahres gab es aber immer noch 80 Einbrüche – jeden Tag, in ganz NRW. In den ersten sechs Monaten des Vor-Corona-Jahrs waren es 600 Einbrüche und Versuche mehr. 14.360 Fälle statt 14.900 – ein Rückgang von 3,5%. Eine gute Entwicklung, aber kaum beruhigend.


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