Dow Jones schloss gleichbleibend – Dax unverändert

(Abschlussbericht Dax hier ab 22:30)

Wie läuft der Dax?

Das deutsche Börsenbarometer kletterte gestern zeitweise bis auf 14.446,33 Punkte und gewann bis zum Ende des Handelstages insgesamt 0,04 Prozentpunkte gegenüber dem vorherigen Handelstag.


Dow Jones in Kürze

Der Dow Jones Index der New Yorker Börse lag gestern bei 34.194,06 Punkten und damit bei einem Tages-Plus zum vorherigen Handelstag von 0,28 %. Bisheriges Jahreshoch waren 36.952,65 Punkte. Der Dow Jones Index liegt damit momentan um 7,47 % unter seinem Jahreshoch.

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Dax hält sich

Im Vergleich zum bisher höchsten Stand des Jahres vom 5. Januar verlor der Dax bis gestern 11,41 Prozent. Die Schwankungsbreite des Dax lag gestern bei 82,82 Punkten. Zum Handelsschluss lag der Dax bei 14.427,59 Punkten, gleichbedeutend mit einem Gewinn von 0,04 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Der Handel an der elektronischen Börse Xetra, der über 90 % des deutschen Aktienhandels ausmacht, endete gestern wie üblich um 17:30 Uhr MEZ. Für diese Handelswoche ist das ein Minus von 0,03 Prozent.


Sieger und Schlusslichter

Gewinner im Dax war gestern Covestro mit einem Plus von 4,54 Prozent. BMW war der Verlierer des Tages mit einem Kursrückgang von 0,39 Prozent. Auch Airbus musste einen Rückgang hinnehmen: Die Aktie gab um 0,30 Prozent nach und war damit der zweitschlechteste Wert im Leitindex.


Wie viele Aktien wurden heute gehandelt?

Das Handelsvolumen ging im Vergleich zu den letzten 30 Tagen erheblich zurück: An- und verkauft wurden Aktien von Dax-Unternehmen in einem Gesamtvolumen von 49.388.748 Aktien; im monatlichen Durchschnitt waren es hingegen 66.645.370 Aktien. Gestern waren es also 25,89% weniger als im monatlichen Durchschnitt.


Nachfrage nach Rohöl

Zu den beiden wichtigsten Rohölsorten zählen WTI (West Texas Intermediate) und Brent. WTI wird aus dem Boden gewonnen und stammt aus der US-Golfküste sowie dem mittleren Westen der USA. Die aus der Nordsee stammende Sorte Brent ist die wichtigste Marke auf dem europäischen Markt. Für einen Barrel (159 Liter) WTI wurden gestern 77.5 US Dollar gezalt, vor einem Monat lag der Preis noch bei 86,03 USD und vor einem Jahr bei 72,93 USD. Das ist über 12 Monate ein Preisanstieg um 6,27 Prozent. Die Preisentwicklung bei der Nordsee-Sorte Brent: vor einem Jahr mussten 77,02 US Dollar gezahlt werden, vor einem Monat 94,37 USD und gestern lag der Preis für ein Barrel bei 84,88 USD. Das ist über 12 Monate eine Veränderung von plus 6,27 Prozent.


Goldpreis

Der Preis für eine Unze Gold liegt aktuell bei 1753.3 USD, vor einem Monat lag der Preis noch bei 1.652,80 USD und vor einem Jahr bei 1.798,90 USD. Das ist über 12 Monate ein Preisrückgang um 2,53 Prozent.

Dax im Überblick

Hintergrund zum DAX

Mit welchen Konzernen startete der Leitindex DAX?

(Fettgedruckte sind bis heute im DAX)

  • Allianz
  • BASF, Bayer, BMW, Bayerische Vereinsbank, Bayerische Hypotheken- und Wechselbank
  • Commerzbank, Continental,
  • Daimler-Benz (als Daimler), Deutsche Bank, Degussa, Deutsche Babcock, Deutsche Lufthansa, Dresdner Bank,
  • Feldmühle Nobel,
  • Henkel, Hoechst,
  • Karstadt, Kaufhof,
  • Linde,
  • MAN, Mannesmann,
  • Nixdorf
  • RWE,
  • Schering, Siemens,
  • Thyssen
  • Veba und Viag (heute als E.ON), Volkswagen

Sind DAX-Unternehmen sicherer als andere Unternehmen?

Die hin- und herverkauften ehemaligen Warenhauskonzerne Karstadt und Kaufhof sind ein älterer Beleg dafür, dass die einmalige DAX-Mitgliedschaft nichts über die Zukunft eines Konzerns aussagt. Die bislang peinlichste DAX-Geschichte passierte 2020. Als Zukunftsunternehmen wurde das FinTech-Unternehmen gefeiert, das 2018 die altehrwürdige und angestaubte Commerzbank aus dem DAX warf: Wirecard, technologisch anerkannter Zahlungsabwickler. Das Problem: Wirecard wurde das erste DAX-Unternehmen, das pleite ging und vor allem Umsätze ausgewiesen hatte, die es in der Realität nie gegeben hatte.

Daten: EOD Historical Data / Stand: Donnerstag, 24. November 2022, 07:26 Uhr

(Autor: Wolfgang Zehrt. Die dem Artikel zugrunde liegenden Daten werden per KI analysiert, Kurse können zeitverzögert sein)


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