Baden-Württemberg (Reutlingen): Unfälle mit Verletzten, Senior betrogen

Reutlingen (ddna)
Pfullingen (RT): An der Ampel aufgefahren
Bei einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen sind am Freitag, gegen elf Uhr, in der Straße Lindenplatz zwei Personen verletzt worden. Die Fahrzeuglenker waren hintereinander in Fahrtrichtung Reutlingen unterwegs und hatten an einer roten Ampel angehalten. Bei Grün setzte sich die Fahrzeugkolonne in Bewegung, wurde aber aufgrund des Verkehrs nochmals langsamer, sodass einzelne Fahrer abbremsen mussten. Die 20-jährige Lenkerin eines Dacia Sandero fuhr dabei ins Heck eines Fiat Panda, der wiederum auf einen davor fahrenden Opel Zafira geschoben wurde. Mit mutmaßlich leichten Verletzungen mussten der 72-jährige Fiatfahrer und seine 67-jährige Beifahrerin vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. Der an den Fahrzeugen entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.
Metzingen (RT): Ein Verletzter bei Verkehrsunfall
Ein Pkw-Lenker ist bei einem Verkehrsunfall in der sogenannten Schlössleskurve am Freitagnachmittag verletzt worden. Der 27-Jährige befuhr gegen 14:20 Uhr mit einem Skoda die L 380a von Neuhausen herkommend. Beim Linksabbiegen auf die K 6712 in Richtung Dettingen übersah er aus ungeklärter Ursache den von links kommenden, vorfahrtsberechtigten Fiat 500 einer gleichaltrigen Frau, die in Richtung B 28 unterwegs war. Im Einmündungsbereich kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Der Unfallverursacher musste mit Verletzungen unbekannten Ausmaßes mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrfähig und mussten abgeschleppt werden. Der Schaden beläuft sich einer ersten Schätzung nach auf etwa 30.000 Euro. Zur Unterstützung war die Feuerwehr an die Unfallstelle ausgerückt. Die Schlössleskurve musste während der Unfallaufnahme für den Straßenverkehr gesperrt und die Fahrzeuge umgeleitet werden. Die Sperrung konnte kurz vor 16 Uhr aufgehoben werden.
Plochingen (ES): Fußgängerin bei Unfall leicht verletzt
Ersten Erkenntnissen nach keine schwerwiegenden Verletzungen hat eine Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall am Freitagmorgen am Plochinger Busbahnhof erlitten. Ein 42-Jähriger war mit einem VW Van gegen sieben Uhr von der Eisenbahnstraße kommend nach links auf das Gelände des Busbahnhofs eingefahren. Hierbei kollidierte er mit seinem Fahrzeug mit einer aus seiner Sicht von rechts kommenden, 70 Jahre alten Fußgängerin. Durch den Zusammenstoß stürzte die Seniorin zu Boden und verletzte sich. Sie wurde mit einem Rettungswagen zur medizinischen Versorgung in eine Klinik gebracht.
Hechingen (ZAK): Senior um hohen Geldbetrag gebracht (Warnhinweisgenaufruf)
Dreiste Telefonbetrüger haben am Donnerstag einen Senior aus Hechingen um einen fünfstelligen Bargeldbetrag gebracht. Am Vormittag meldete sich ein Anrufer bei dem Mann und gab sich als angeblicher Kriminalbeamter aus. Er behauptete, dass in der Nachbarschaft des Hechingers eingebrochen worden sei und somit auch das Hab und Gut des Seniors in Gefahr sei. Außerdem wurde dem Mann vorgegaukelt, dass die vermeintlichen Einbrecher auch auf die Konten der Opfer zugreifen könnten. Der in Sorge um sein Erspartes versetzte Senior schenkte dem Anrufer Glauben und hob in der Folge mehrere tausend Euro von seinem Bankkonto ab. Am Nachmittag deponierte er das Geld, wie von den Kriminellen in einem weiteren Telefonat gefordert, beim Weiherstadion in der Badstraße. Dort holten es die Betrüger in der Folge ab. Später flog der Betrug auf. Zeugen, die ab Donnerstagnachmittag im Bereich des Weiherstadions verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden daher gebeten, sich unter 074710-0 beim Polizeirevier Hechingen zu melden.
In diesem Zusammenhang warnt die Polizei:
– Die Polizei wird nie bei Ihnen anrufen, um Sie über ihr Vermögen auszufragen oder Sie zur Übergabe von Geld und anderen Vermögenswerten auffordern.
– Geben Sie nie Informationen über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse preis.
– Übergeben Sie nie einem Fremden Bargeld oder Wertgegenstände, egal mit welcher Geschichte er bei Ihnen vorspricht.
– Lassen Sie Ihr Vermögen da, wo es ist, und heben Sie kein Geld ab, um es einem angeblichen Polizeibeamten zu übergeben.
– Notieren Sie die angezeigte Telefonnummer, den Namen und die angegebene Dienststelle des Anrufers und legen Sie auf. Nehmen Sie stattdessen Kontakt mit der Ihnen bekannten Polizeidienststelle in Ihrer Nähe auf. Wichtig: Nicht die Rückruftaste drücken, sonst landen Sie wieder bei den Kriminellen. Suchen Sie die Nummer selbst heraus oder wählen Sie den Polizeinotruf 110.
– Ziehen Sie einen Angehörigen oder eine Person Ihres Vertrauens zu Rate.
Weitere wertvolle Tipps erhalten Sie im Internet auf der Seite https:/.polizei-beratung.demen-und-tippsrugrug-durch-falsche-polizisten/ (mr)
Albstadt (ZAK): Radfahrer zu Fall gebracht und davongefahren (Zeugenaufruf)
Das Polizeirevier Albstadt sucht Augenzeugen zu einem Verkehrsunfall am Freitagmorgen in Ebingen. Nach derzeitigem Kenntnisstand war ein 15 Jahre alter Radfahrer kurz vor sieben Uhr auf der Schützenstraße unterwegs und wollte der abknickenden Vorfahrtsstraße in Richtung Bühlstraße folgen. Zeitgleich befuhr ein noch nicht bekannter Autofahrer in einem grauen Pkw die Taunusstraße stadteinwärts. Nachdem er an der Haltelinie offenbar zunächst angehalten hatte, fuhr er in den Einmündungsbereich ein, wobei es zur Kollision mit dem jugendlichen Radler kam. Dieser stürzte zu Boden und verletzte sich ersten Erkenntnissen zufolge leicht. Der Autofahrer hielt nach wenigen Metern lediglich kurz an und fuhr dann weiter.

Quelle: Polizeipräsidium Reutlingen, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Weniger Unfälle in Baden-Württemberg

Weniger Unfälle als im ersten Halbjahr 2020 gab es seit Beginn der amtlichen Statistik noch nie – und die Unfallstatistik wurde schon 1953 eingeführt!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen.“, betonte Innenminister Thomas Strobl, schränkte aber auch ein: „Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Bemerkenswert sind die gesunkenen Unfallzahlen auf jeden Fall: von 161.817 im ersten Halbjahr 2019 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 ( -22%) Immer noch nicht gut: Bei diesen Crashs wurden 14.618 Personen leicht (- 21,1%) und 3.352 Personen schwer verletzt (- 12,9%). 146 Menschen (- 31,8%) starben auf Baden-Württembergs Straßen.


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