Nordrhein-Westfalen (Bielefeld): Eckendorfer Straße zeitweise gesperrt: Fußgängerin ernsthaft verletzt

Bielefeld (ddna)
FR / Bielefeld / Mitte – Eine 19-jährige Bielefelderin erlitt am Freitagmorgen, 25. November 2022, schwere Verletzungen, als sie von einem Pkw erfasst wurde. Die Eckendorfer Straße war in Fahrtrichtung Innenstadt für rund 40 Minuten gesperrt.
Nach derzeitigen Erkenntnissen befuhr ein 30-jähriger Mann am Morgen mit seinem Pkw, einem Mercedes C 200, die Finkenstraße in Richtung Eckendorfer Straße. Als er nach links auf die Eckendorfer Straße abbiegen wollte, übersah er eine 19-jährige Fußgängerin aus Bielefeld und kollidierte mit ihr. Sie wollte die Eckendorfer Straße während einer grünen Ampelphase, die auch für den Pkw-Fahrer galt, überqueren.
Durch den Zusammenprall erlitt die Fußgängerin erhebliche Verletzungen. Sie wurde vor Ort notfallmedizinisch versorgt und für die weitere Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Am Pkw entstand leichter Sachschaden.
Für die Unfallaufnahme war die Eckendorfer Straße, in Fahrtrichtung Innenstadt, bis 8:20 Uhr gesperrt.
Bereits etwas früher, am Morgen, war es zu einem Verkehrsunfall auf der Eckendorfer Straße, in Höhe Walkenweg, gekommen. Ein 30-jähriger Bielefelder wollte, aus dem Walkenweg kommend, bei Grünlicht die Eckendorfer Straße in Richtung Karolinenstraße überqueren. Zeitgleich wollte ein 57-jähriger Pkw-Fahrer aus Bielefeld, mit seinem Toyota Yaris, ebenfalls aus dem Walkenweg kommend, nach links auf die Eckendorfer Straße abbiegen und bemerkte den Fußgänger zu spät. Der Pkw rollte über den Fuß des Mannes und stieß leicht mit ihm zusammen, wodurch der 30-Jährige keine bedrohlichen Verletzungen erlitt.
Der Verkehr konnte einspurig an der Unfallstelle vorbeifahren. Am Morgen war die Eckendorfer Straße in Fahrtrichtung Innenstadt wieder frei.

Quelle: Polizei Bielefeld, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.


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Matthias Koprek