Nordrhein-Westfalen (Bochum): Mädchen (10) bei Verkehrsunfall in Bochum-Weitmar verletzt

Bochum (ddna)
Ein zehnjähriges Mädchen aus Bochum ist bei einem Verkehrsunfall am Freitagmorgen, 25. November 2022, in Bochum-Weitmar leicht verletzt worden.
Nach derzeitigem Kenntnisstand war ein 66-jähriger Bochumer gegen Morgen mit seinem Pkw auf der Hattinger Straße in Richtung Königsallee unterwegs. Im weiteren Verlauf beabsichtigte er, nach links in die Knoopstraße abzubiegen. Während des Abbiegens kam es zur Kollision mit einer zehnjährigen Fußgängerin, die zeitgleich bei grüner Ampel die Straße in Richtung Innenstadt überquerte. Das Mädchen stürzte und zog sich keine bedrohlichen Verletzungen zu.
Eine Rettungswagenbesatzung brachte das verletzte Kind im Beisein der Mutter zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Das Verkehrskommissariat klärt nun den genauen Unfallhergang.

Quelle: Polizei Bochum, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.


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Manuela Hennig