Nordrhein-Westfalen (Düsseldorf): Pempelfort / Zeugen nach Abbiegeunfall gesucht – Fußgänger leicht verletzt

Düsseldorf (ddna)
Mittwoch, 23. November 2022, 18:15 Uhr
Bei einem Abbiegeunfall wurde am vergangenen Mittwochabend ein Fußgänger von einem Pkw erfasst und leicht verletzt. Die Polizei sucht Augenzeugen, die den Unfall beobachtet haben, da der genaue Hergang noch unklar ist.
Nach Stand der bisherigen Ermittlungen war ein 19 Jahre alter Mann mit seinem Opel von der Nordstraße aus kommend auf der Kaiserswerther Straße in Fahrtrichtung Klever Straße unterwegs. An der Kreuzung Kaiserswerther Straße, Ecke Klever Straße bog er nach links ab und erfasste dabei einen 62-jährigen Düsseldorfer, der an der dortigen Fußgängerfurt die Klever Straße querte. Leicht verletzt wurde der Fußgänger von einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Gegenstand der Unfallermittlungen ist derzeit, welches Ampelsignal jeweils für die Beteiligten vorlag.
Die Ermittler des Verkehrskommissariats suchen Zeugen, die den Unfall beobachtet haben.

Quelle: Polizei Düsseldorf, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.


Möchten Sie immer die aktuellen Nachrichten aus Ihrer Region bekommen? Dann besuchen Sie das lokale Nachrichtenportal Digitaldaily.de