Nordrhein-Westfalen (Essen): Radfahrer und Zeugen nach Unfallflucht gesucht

Essen (ddna)
45134 E.-Altendorf: Nach einem Verkehrsunfall mit einem verletzten Rollerfahrer in Altendorf sucht die Polizei nach einem flüchtigen Radfahrer und nach weiteren Augenzeugen. Vorgestern (23. November 2022) kam es an der Kreuzung Haedenkampstraßezerstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen dem 36-jährigen Fahrer eines Motorrollers und einem Radfahrer. Gegen Nachmittag fuhr der 36-Jährige über die Haedenkampstraße in Richtung Frohnhauser Straße, als kurz hinter der Kreuzung mit der Sälzerstraße ein vor ihm fahrender Radfahrer nach links auf die Mitte der Fahrbahn fuhr. Es kam zum Zusammenstoß zwischen dem Rollerfahrer und dem Radfahrer. Der Radfahrer sprach noch kurz mit dem Rollerfahrer, nahm jedoch dann sein Fahrrad und entfernte sich vom Unfallort. Der Rollerfahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt, Ersthelfer kümmerten sich um ihn, bis ein alarmierter Rettungswagen eintraf und den 36-Jährigen in ein Krankenhaus brachte. Der flüchtige Radfahrer ist etwa 18 oder 19 Jahre alt, zirka 1,7 Meter groß und hat schwarze Haare. Er trug ein helles, eventuell beiges Oberteil, und soll Deutsch gesprochen haben. Dies gilt insbesondere für einen Zeugen, der mit dem Rollerfahrer gesprochen hat, jedoch zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme nicht mehr vor Ort war.

Quelle: Polizei Essen, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.


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Ulrike Dietz