Nordrhein-Westfalen (Gütersloh): Unfallort gesucht – E-Bike-Fahrer schwer verletzt

Gütersloh (ddna)
Rheda-Wiedenbrück/ Herzebrock (JP) – Am Donnerstagmittag (24. November 2022, 12.00 – 13 Uhr) erlitt ein 52-jähriger Rheda-Wiedenbrücker schwere Verletzungen. Vermutlich bei einem Verkehrsunfall. Der 52-Jährige erreichte schwerverletzt seine Wohnanschrift und konnte sich nicht an einen Unfall erinnern. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert. Sein S-Pedelec und sein Fahrradhelm wiesen typische Beschädigungen auf. Der Mann war zuvor mit seinem S-Pedelec auf dem Nachhauseweg von der Arbeitsstelle in Herzebrock in Richtung Wiedenbrück unterwegs. Üblicherweise fährt der Mann eigenen Angaben nach über die B64 in Richtung Rheda und im weiteren Verlauf auf der Bielefelder Straße in Richtung Wiedenbrück entlang.
Die Polizei Gütersloh sucht Zeugen. Wer kann Angaben zu einem Unfall machen? Wer hat einen Sturz beobachtet?

Quelle: Polizei Gütersloh, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.


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