Nordrhein-Westfalen (Köln): – Zwei Kinder bei Fahrradunfällen leicht verletzt

Köln (ddna)
Innerhalb von 30 Minuten sind am Donnerstagnachmittag (24. November 2022) zwei Kinder (7,10), die in den Stadtteilen Lövenich und Bilderstöckchen mit ihren Fahrrädern unterwegs waren, leicht verletzt worden. Rettungskräfte brachten den Siebenjährigen vorsorglich in ein Krankenhaus. Die Schürfwunden der zehn Jahre alten Kölnerin konnten noch an Ort und Stelle versorgt werden.
Gegen Nachmittag war zunächst der Junge auf dem Gehweg der Kölner Straße ohne Fremdeinwirkung gestürzt. Dabei soll er mit seinem Fahrrad gegen einen in Richtung Egelspfad fahrenden Mercedes (Fahrer: 20) gerutscht sein.
Kurz darauf erfasste ein Kleintransporter (Fahrer:42) beim Abbiegen von der Escher Straße auf den Parkplatz der Berufsschule das Rad fahrende Mädchen. Zeugenaussagen zufolge soll sie auf dem Radweg in Richtung Äußere Kanalstraße entgegen der Fahrtrichtung unterwegs gewesen sein.
Um Ihre Kinder auf die Anforderungen beim Radfahren vorzubereiten, finden Sie weitere nützliche Informationen unter dem folgenden Link:
https:/ln.polizei.nrwikelder-sicher-unterwegs-mit-dem-fahrrad-kurzfilm-mit-uebungen (nz)

Quelle: Polizei Köln, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.


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