Baden-Württemberg (Reutlingen): Weitere Verkehrsunfälle

Polizei vermisst die Unfallstelle (Symbolisches Bild, Quelle: Polizei)

Reutlingen (ddna)
Neuffen (ES): Gegen Laternenmast geprallt
Eine medizinische Ursache dürfte den Ermittlungen der Verkehrspolizei zufolge die Ursache für einen Verkehrsunfall gewesen sein, der sich am Dienstagmorgen auf der Friedrich-Silcher-Straße ereignet hat. Ein 52-Jähriger war gegen sechs Uhr mit seinem VW auf der Schwabstraße in Richtung Ortsmitte unterwegs, als er die Kontrolle über seinen PKW verlor und kurz nach der Kreuzung Schützenhausweg gegen eine Straßenlaterne prallte. Ein Rettungswagen brachte den Fahrer nachfolgend zur stationären Behandlung ins Krankenhaus. Sein Wagen, an dem wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von geschätzten 4.000 Euro entstanden war, musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden an der Laterne wird mit etwa 3.000 Euro beziffert. Zur Unterstützung der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen war die Feuerwehr mit drei Fahrzeugen und 19 Feuerwehrleuten im Einsatz. Die Straßenlaterne wurde von Mitarbeitern der Stadtwerke entfernt.
Ammerbuch (TÜ): Fußgängerin von Pkw erfasst (Zeugenaufruf)
Zeugen zu einem Verkehrsunfall, der sich am Montagnachmittag auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarkts in der Nagolder Straße ereignet hat und erst nachträglich bei der Polizei zur Strafverfahren gebracht wurde, sucht die Verkehrspolizei Tübingen. Nach derzeitigem Kenntnisstand war eine 90 Jahre alte Frau gegen 15:15 Uhr zu Fuß auf dem Parkplatz unterwegs. Dabei wurde sie von einem rückwärts ausparkenden VW Bus erfasst, worauf die 90-Jährige zu Boden stürzte und offenbar unverletzt blieb. Die Unfallbeteiligten einigten sich zunächst untereinander. Einige Stunden später musste sich die Seniorin jedoch in ambulante ärztliche Behandlung begeben. Zeugen, die den Zusammenprall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Telefon 07071-8660 zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Reutlingen, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Unfälle in Baden-Württemberg gehen zurück

1953 startete in unserem Bundesland die amtliche Unfallstatistik und die gute Nachricht: Noch nie gab es seitdem so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen.“, betonte Innenminister Thomas Strobl, schränkte aber auch ein: „Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Der Rückgang bei den Unfällen in BaWü ist beeindruckend: von 161.817 im ersten Halbjahr 2019 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 ( -22%) Klarer Wermutstropfen: Die Zahl der Todesopfer ist mit 146 immer noch um 146 zu hoch. Weitere 19.000 Menschen wurden schwer- oder leichtverletzt.


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