Nordrhein-Westfalen (Krefeld): Bedrohung an Krefelder Gymnasium – Verdächtiger ermittelt

Einbrecher hebelt Fenster auf (Symbolisches Bild, Quelle: Polizei)

Krefeld (ddna)
Im Fall der Amokandrohung gegen das Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium hat die Krefelder Polizei einen schnellen Ermittlungserfolg erzielt. Schulleitung und Polizei hatten die Androhung frühzeitig als nicht ernst zu nehmend eingestuft. Vorsichtshalber hatte die Polizei die Schule in der Nacht zu Dienstag mit Sprengstoffspürhunden durchsucht, aber keine verdächtigen Gegenstände gefunden. Der Unterricht fand am Dienstag wie gewohnt statt, die Polizei zeigte verstärkte Präsenz im Umfeld der Schule. Im Laufe des Vormittags konnte dann ein 16-Jähriger aus Baden-Württemberg als Tatverdächtiger ermittelt werden. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens.

Quelle: Polizeipräsidium Krefeld, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn weder Polizei noch Alarmanlage helfen – Einbrüche in NRW

Die gute Nachricht: die Zahl der Wohnungseinbrüche in Nordrhein-Westfalen geht zurück. Dass die Einbruchsdelikte noch weniger werden hatte allerdings die Mehrheit der Experten vorausgesagt.

Das Arbeiten im Home-Office hat in vielen Tausend Fällen dazu geführt, dass in Wohnungen tagsüber nicht mehr eingebrochen wird.

Trotzdem ist die Zahl erschreckend: im ersten Halbjahr 2020 wurde täglich in 80 NRW-Wohnungen eingebrochen. In den ersten sechs Monaten des Vor-Corona-Jahrs waren es 600 Einbrüche und Versuche mehr. Von 14.900 Fällen auf 14.360 Fälle, ein Minus von 3,6% – eine gute News, aber keine Großartige.


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