Nordrhein-Westfalen (Mönchengladbach): Betrug über Messengerdienst: 56-Jährige verliert vierstelligen Geldbetrag

Beamte in Uniform suchen nach Tatverdächtigen (Symbolisches Bild, Quelle: Polizei)

Mönchengladbach (ddna)
Eine 56-jährige Frau aus dem Stadtteil Wickrath ist gestern (23. Januar 2023) mit einer Betrugsmasche per Messengerdienst um einen vierstelligen Geldbetrag gebracht worden.
Die Frau erhielt gegen Vormittag eine Nachricht per Messengerdienst von einer ihr unbekannten Nummer. Der Absender gab sich als ihr Sohn aus und bat im folgenden Chatverlauf um zwei Überweisungen, jeweils über einen vierstelligen Geldbetrag. Angeblich würde sein Online-Banking mit dem neuen Handy nicht mehr funktionieren, weshalb er ihre finanzielle Hilfe benötige. Die Frau überwies einen ihr möglichen vierstelligen Geldbetrag.
Im Anschluss wurde sie aufgrund der veränderten Schreiweise ihres angeblichen Sohnes misstrauisch. Die 56-Jährige versuchte ihn telefonisch unter der neuen und der alten Telefonnummer zu erreichen, was nicht gelang. Sie erstattete Strafanzeige bei der Polizei.
Die Polizei Mönchengladbach warnt in diesem Zusammenhang: Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie nicht erkennen. Speichern Sie die Ihnen unbekannte Nummer nicht automatisch ab. Fragen Sie bei der Ihnen bekannten Person unter der alten Nummer nach. Geforderte Geldüberweisungen über Messengerdienste sollten immer misstrauisch machen und überprüft werden.

Quelle: Polizei Mönchengladbach, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)


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