Nordrhein-Westfalen (Recklinghausen): Frau aus Auto befreit – zwei Leichtverletzte bei Unfall

Polizei vermisst die Unfallstelle (Symbolisches Bild, Quelle: Polizei)

Recklinghausen (ddna)
Am Dienstagmorgen, um 7:45 Uhr, kam es im Kreuzungsbereich Am Kämpchengstraße zu einem Zusammenstoß zwischen einer 31-jährigen Autofahrerin aus Dorsten und einem 32-jährigen Autofahrer aus Lingen. Die Dorstenerin fuhr auf der Straße Am Kämpchen. Der Mann aus Lingen war auf der Gungstraße unterwegs. Das Fahrzeug der Dorstenerin wurde durch den Zusammenstoß gegen einen Mast auf den Gehweg geschoben.
Beide Unfallbeteiligten verletzten sich bei dem Unfall leicht. Die Feuerwehr musste ein Autodach mit technischem Gerät entfernen, um die 31-Jährige aus dem Fahrzeug zu befreien.
Die Autos waren nicht mehr fahrbereit – sie wurden abgeschleppt. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste der Kreuzungsbereich komplett gesperrt werden.
Der Sachschaden wird insgesamt auf 20.000 Euro geschätzt.

Quelle: Polizeipräsidium Recklinghausen, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.


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