Nordrhein-Westfalen (Wuppertal): Unfall mit Bollerwagen – Kinder verletzt

Behinderungen nach Unfall auf Autobahn (Symbolisches Bild, Quelle: Polizei)

Wuppertal (ddna)
Heute Morgen kam es in Heckinghausen zu einem Unfall zwischen einem Taxi und einem mit Kindern besetzten Bollerwagen. Ein 48-Jähriger bog mit seinem Taxi von der Heckinghauser Straße in die Ackerstraße ein. Dabei kam es zum Zusammenprall mit dem Bollerwagen einer 37-Jährigen, die eine Gruppe von fünf Kindern im Alter von ein bis zwei Jahren hinter sich her zog. Die Kinder mussten vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Die erwachsene Begleiterin blieb unverletzt. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist Gegenstand der Ermittlungen des Verkehrskommissariats.

Quelle: Polizei Wuppertal, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.


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Blaulicht Redaktion