Nordrhein-Westfalen (Recklinghausen): Unfall mit fünf Leichtverletzten

Polizei regelt Verkehr am Unfallort (Symbolisches Bild, Quelle: Polizei)

Recklinghausen (ddna)
Am Dienstagmittag (12:20 Uhr) kollidierten insgesamt drei Fahrzeuge im Kreuzungsbereich Dortmunder Straßegstraßethovenstraße.
Ein 35-jähriger Autofahrer war auf der Dortmunder Straße unterwegs. Er kollidierte mit einem 25-jährigen Autofahrer, der auf der Ringstraße fuhr. Im Kreuzungbereich befand sich außerdem ein 70-jähriger Autofahrer (alle Beteiligten wohnen in Castrop-Rauxel). Er wollte von der Dortmunder Straße aus (Fahrtrichtung Norden) nach links in die Ringstraße einbiegen. Bedingt durch den ersten Zusammmenstoß kollidierte das Auto des 35-Jährigen auch mit dem Fahrzeug des 70-Jährigen. Das Fahrzeug des 35-Jährigen drehte sich auf die Fahrerseite und kam so zum Stehen.
In den Fahrzeugen des 35-Jährigen und des 70-Jährigen fuhr jeweils ein Beifahrer mit. Alle fünf Personen mussten mit leichten Verletzungen behandelt werden. Sie wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gefahren.
Nach ersten Erkenntnissen war zur Unfallzeit die Ampelanlage außer Betrieb.
Bei dem Unfall entstand 30.000 Euro Sachschaden. Alle drei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Die Unfallstelle war während der Unfallaufnahme gesperrt.

Quelle: Polizeipräsidium Recklinghausen, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.


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