Nordrhein-Westfalen (Hamm): Verursacher nach Verkehrsunfallflucht gesucht

Polizei am Einsatzort (Symbolisches Bild, Quelle: Polizei)

Hamm-Mitte (ddna)
Ein unbekanntes Auto hat am Samstagabend, 21. Januar 2023, zwischen 19 und 23:30 Uhr, einen Mercedes an der Straße Auf dem Hilkenhohl beschädigt.
Das schwarze Auto war am rechten Straßenrand geparkt und hat am linken Kotflügel Lackkratzer. Außerdem wurden Teile des Stoßfängers bei der Kollision abgebrochen.
Der Sachschaden wird auf etwa 4.000 Euro geschätzt.

Quelle: Polizeipräsidium Hamm, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Kein Kavaliersdelikt: Flucht vom Unfallort

Weniger Verkehrsunfälle in unserem Bundesland – das ist auf jeden Fall eine gute News. Aber: die Polizei ist besorgt, weil immer mehr Fahrer in Nordrhein-Westfalen vom Unfallort einfach abhauen. Innerhalb von nur vier Jahren erhöhte sich die Zahl der Unfallfluchten um 5.000 Fahrerinnen und Fahrer – von 139.000 auf 143.000!

NRW-Innenminister Herbert Reul zu dieser Entwicklung: „Die steigende Zahl von Unfallfluchten ist ein echtes Problem. Da geht es nicht nur um Sachschäden in Millionenhöhe, da werden Menschen verletzt und sogar getötet“.

Die Chance mit einer Flucht vom Unfallort davon zu kommen ist nicht gut: 40,9% der Fälle werden von der Polizei aufgeklärt. Werden Menschen von einem Unfallflüchtigen getötet lässt die Polizei nicht locker. So konnten 2019 in 8 von 10 Fällen der Todesfahrer überführt werden. Wurden Menschen schwer verletzt einfach am Unfallort einfach zurückgelassen gelang es in der Hälfte der Fälle, den oder die Schuldige zu finden.

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort“ ist die amtlich exakte Bezeichnung für die „Unfallflucht“ – so steht es in §142 des Strafgesetzbuches.


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