Nordrhein-Westfalen (Köln): Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall – Radfahrer erheblich verletzt

Alkoholkontrolle bei Autofahrern (Symbolisches Bild, Quelle: Polizei)

Köln (ddna)
Nach einem Verkehrsunfall unter Beteiligung eines mutmaßlich alkoholisierten Radfahrers (68) in der Nacht zu Dienstag (24. Januar 2023) auf der Bergisch-Gladbacher-Straße im Stadtteil Dellbrück, sucht die Polizei Köln dringend Augenzeugen, die Angaben zum Unfall machen können.
Ersten Erkenntnissen zufolge alarmierte eine Autofahrerin (35) gegen Mitternacht die Rettungskräfte, als sie den Mann auf dem in Richtung Mülheim führenden Radweg bewusstlos neben seinem Fahrrad liegend fand.
Rettungskräfte brachten den 68-Jährigen mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus, wo ihm die Beamten zudem nach einem Alkoholtest von mehr als 1,3 Promille eine Blutprobenentnahme entnehmen ließen.
Da sich der verletzte Kölner nicht mehr an das Geschehen erinnern kann, fragen die Ermittler des Verkehrskommissariats 2:
– Wer hat den Verkehrsunfall oder Sturz des Radfahrers zur Unfallzeit beobachtet? – Wer kann Angaben zu möglichen weiteren Beteiligten geben?

Quelle: Polizei Köln, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.


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