Baden-Württemberg (Bad Liebenzell): Alkoholisiert Einmündung nicht beachtet: Führerschein weg

Alkoholkontrolle bei Autofahrern (Symbolisches Bild, Quelle: Polizei)

Bad Liebenzell (ddna)
Unter Alkoholeinfluss ist ein Pkw-Fahrer am Dienstagabend auf Gemarkung Bad Liebenzell von der Kreisstraße 4316 kommend geradeaus über die Einmündung mit der Landesstraße 343 gefahren.
Nach Stand der Ermittlungen war ein 43-Jähriger, am Abend mit seinem VW aus Richtung Bieselsberg kommend auf der Kreisstraße unterwegs. An der Einmündung mit der Landesstraße fuhr er geradeaus über diese und kam, ohne mit einem querenden Fahrzeug zu kollidieren, von der Fahrbahn ab. Hierbei zog sich der 43-Jährige Verletzungen zu und wurde daraufhin in ein Krankenhaus gebracht. Am verunfallten VW entstand Sachschaden. Eine Alkoholüberprüfung beim Autofahrer ergab einen Wert von etwa 1,2 Promille. Der Führerschein des Mannes wurde daraufhin durch die Polizei in Verwahrung genommen.
Hinweise Ihrer Polizei:
Abhängig vom Blutalkoholspiegel werden Hör- und Sehfähigkeit beeinträchtigt, Koordinations- und Reaktionsvermögen lassen nach, Distanzen und Geschwindigkeiten werden falsch eingeschätzt. Menschen unter Alkoholeinfluss handeln weniger gefahrenbewusst und sind risikofreudiger. Bereits bei einer Alkoholisierung von 1,1 Promille (absolute Fahruntüchtigkeit) steigt das Unfallrisiko um das 11,7-fache. (Quelle: https:/.gib-acht-im-verkehr.deohol/).
Ab 0,3 Promille kann von einer sogenannten „relativen Fahruntüchtigkeit“ gesprochen werden. Kommen ab diesem Promillewert noch alkoholbedingte Fahrfehler oder ein dadurch verursachter Verkehrsunfall mit Personenschaden oder entsprechendem Sachschaden hinzu, hat die Fahrerin oder der Fahrer mit einer Strafverfahren und fahrerlaubnisrechtlichen Konsequenzen zu rechnen. Ab 1,1 Promille wird bei Kfz-Lenkern im öffentlichen Verkehr von „absoluter Fahruntüchtigkeit“ gesprochen. Die Folgen sind in der Regel eine Strafanzeige und die Entziehung der Fahrerlaubnis.
Michael Wenz, Pressestelle

Quelle: Polizeipräsidium Pforzheim, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Unfälle in Baden-Württemberg gehen zurück

1953 startete in unserem Bundesland die amtliche Unfallstatistik und die gute Nachricht: Noch nie gab es seitdem so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen.“, betonte Innenminister Thomas Strobl, schränkte aber auch ein: „Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Bemerkenswert sind die gesunkenen Unfallzahlen auf jeden Fall: von 161.817 im ersten Halbjahr 2019 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 ( -22%) Immer noch nicht gut: Die Zahl der Todesopfer ist mit 146 immer noch um 146 zu hoch. Weitere 19.000 Menschen wurden schwer- oder leichtverletzt.


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