Baden-Württemberg (Zell am Harmersbach): Groß angelegtem Betrug auf der Spur

Zell am Harmersbach (ddna)
Weil ein Paar aus der Ortenau bereits seit 2021 Bestellungen und Dienstleistungen auf die Namen unwissender Dritter getätigt haben soll, ermittelt der Polizeiposten Zell am Harmersbach mit weiteren Beamten des Polizeipräsidiums Offenburg in einer gemeinsamen Ermittlungsgruppe. Mit zuvor ausgespähten Daten sollen die beiden Tatverdächtigen Waren im Internet auf Rechnungs- und Lieferadressen der Geschädigten bestellt haben, ohne das die Opfer von den Vorgängen Kenntnis erlangen konnten. In der Folge wurden die georderten Pakete an den Zieladressen abgefangen oder unter Vorwänden in Empfang genommen. Erst durch Mahnungen wurden die Geschädigten auf die Betrugsmasche aufmerksam und erstatteten Strafanzeige. Eine mittlerweile durchgeführte Durchsuchung bei dem Paar erbrachte Hinweise auf weitere Betrugsopfer. Mittlerweile konnten so bereits 90 Fälle ans Licht gebracht werden, wobei noch hunderte Verdachtsfälle im Raum stehen. Der Gesamtschaden durch die Taten lässt sich derzeit noch nicht absehen. Die Taten könnten sich nach bisherigen Erkenntnissen, auch auf die Umgebungsgemeinden von Zell am Harmersbach erstreckt haben.
Die Ermittler stehen damit vor weitreichenden Ermittlungen, und stellen daher die Frage:
– Welche Personen erhielten im Zeitraum seit dem Jahr 2021 Mahnschreiben von Versandhändlern von Bestellungen, die sie nicht getätigt hatten und haben die noch nicht der Polizei gemeldet? – Welche Personen erhielten Zustellbenachrichtigungen von Sendungen, die tatsächlich nicht vorhanden waren?

Quelle: Polizeipräsidium Offenburg, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)


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