Baden-Württemberg (Ulm): (UL) Betrüger am Telefon / Mit Schockanrufen versuchten Unbekannte am Dienstag in Ulm und im Alb-Donau-Kreis an Erspartes zu gelangen.

Polizisten in der Nähe des Tatortes (Symbolisches Bild, Quelle: Polizei)

Ulm (ddna)
Mit Schockanrufen versuchten die Betrüger an Geld zu gelangen. Über 20 Fälle registrierte die Ulmer Polizei. Die Täter gaben sich als Angehörige oder vermeintliche Polizisten aus. Die Anrufer gaben vor, dass ein Angehöriger in einen schweren Unfall verwickelt sei. Zur Abwendung einer Haftstrafe müsste nun eine Kaution hinterlegt werden. So auch im Falle eines 59-jährigen aus Merklingen. Der Mann erkannte den Betrugsversuch. Er legte auf und informierte die richtige Polizei.
Hinweis der Polizei:
Telefonbetrüger sind regelmäßig aktiv, und das auch manchmal mit Erfolg. Jedes Opfer ist eines zu viel. Deshalb warnt die Polizei regelmäßig vor den Betrügern.
– Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. – Legen Sie den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los. – Werden Sie immer misstrauisch bei Forderungen nach Geld oder persönlichen Daten. – Wählen Sie selbst die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit. Benutzen Sie nicht die Rückruftaste. – Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. – Die Betrüger suchen in Telefonverzeichnissen vor allem nach Vornamen, die auf ältere Personen hindeuten. Wer sein Risiko solcher Anrufe verringern will, der könnte sich aus den öffentlichen Verzeichnissen streichen lassen oder veranlassen, dass der Vorname nur abgekürzt genannt wird. – Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie vertrauen. – Geben Sie bitte diese Tipps in Ihrem Familien- und Freundeskreis weiter.
Weitere Informationen zum Thema „Falscher Polizeibeamter“ finden Sie unter: http:/.polizei-beratung.demen-und-tippsrugrug-im-namen-der-polizei/

Quelle: Polizeipräsidium Ulm, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)


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