Nordrhein-Westfalen (Lüdenscheid): Brennende Container/ Einbruch in Gaststätte / „Hallo-Mama-Trick“

Fuerwehrkräfte unterstützen die Polizei (Symbolisches Bild, Quelle: Polizei)

Lüdenscheid (ddna)
In der vergangenen Nacht brannten erneut Müllcontainer in Lüdenscheid: Um 21:52 Uhr beobachteten zwei Personen an einem Container an der Theodor-Heuss-Realschule in der Gustavstraße. Während bereits Flammen aus dem Container stiegen, rannten die beiden Personen zu einem Pkw auf dem Parkplatz des Schulzentrums und fuhren nach rechts über einen Fußweg davon. Eine Nahbereichsfahndung der Polizei verlief ohne Erfolg. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Gegen 2:15 Uhr kam die nächste Meldung über brenndende Container – diesmal von der Buckesfelder Straße. Ein Abfallcontainer in der Feuerwehrzufahrt zur Schule stand komplett in Flammen. Das Feuer griff auf einen zweiten Behälter über. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Nach Abschluss der Löscharbeiten entdeckten die Einsatzkräfte einen weiteren brennenden Abfallbehälter auf der Rückseite der Richard-Schirrmann-Realschule, der von der Straße „Unterm Freihof“ erreichbar ist. Die Feuerwehr löschte auch dieses Feuer. Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 9099-0.
Unbekannte sind in der vergangenen Nacht in eine Gaststätte am Kirchplatz eingebrochen. Sie beschädigten zwei Fenster und öffneten eines der Fenster gewaltsam. So konnten sie in das Lokal klettern, Kleingeld aus der Kasse und eine Flasche Whisky aus dem Regal nehmen. Die Polizei sicherte Spuren.
Eine 61-jährige Lüdenscheiderin ist auf den „Hallo-Mamaa“-Trick hereingefallen. Am Morgen hatte sie von einer unbekannten Telefonnummer eine SMS bekommen. Der Absender gab sich als ihr Sohn aus und erzählte die übliche Lügengeschichte vom kaputten Handy und der neuen Telefonnummer. Dann bat er sein Opfer, für ihn eine eilige Überweisung zu übernehmen. Das tat die hilfsbereite Mutter per Echtzeitüberweisung. Erst rief sie den echten Sohn an und der Schwindel flog auf. Die Polizei warnt seit geraumer Zeit vor der Betrugsmasche, die sich so leicht erkennen ließe: durch einen Anruf unter der alten Nummer des Sohnes oder der Tochter, bevor Geld überwiesen wird, oder durch die Bitte um eine Sprachnachricht. (cris)-

Quelle: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)


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