Nordrhein-Westfalen (Werdohl): Kat gestohlen/ Bezahlt und trotzdem gemahnt

Polizisten in der Nähe des Tatortes (Symbolisches Bild, Quelle: Polizei)

Werdohl (ddna)
Zwischen Donnerstagnachmittag und Montagmorgen wurde an der Gildestraße der Kat eines Renault Master Firmenwagens gestohlen. Als ein Mitarbeiter am Morgen losfahren wollte, leuchtete ein Warnlicht und der Motor brachte deutlich weniger Leistung. Ein Besuch in der nächsten Werkstatt brachte die Erklärung: Der Kat war weg. Da die Täter bei der Demontage auch Sensoren des Partikelfilters beschädigten, liegt der Schaden bei mehreren Tausend Euro.
Bezahlt und trotzdem gemahnt: Ein 71-jähriger Werdohler ist bei einem Online-Geschäft mutmaßlich auf einen Dreiecksbetrug hereingefallen. Er hatte auf einem Kleinanzeigen-Portal Ware bestellt. Die Ware traf ein und er bezahlte eine Rechnung, indem er das Geld an eine Firma in Hongkong transferierte. Einige Tage später kam jedoch eine Mahnung des eigentlichen Lieferanten, einer Online-Apotheke, die bis dato vergeblich auf ihr Geld gewartet hatte. Die wahrscheinliche Erklärung: Ein Dritter hat die Ware im Namen des Werdohlers bestellt, an die Adresse nach Werdohl liefern lassen, aber den Kaufpreis kassiert. Die Polizei rät dringend dazu, auf die Zahlungsempfänger-Daten zu achten: Sie sollten mit den Daten des Lieferanten übereinstimmen. Wenn die Ware von einem deutschen Lieferanten kommt, das Geld aber nach Hongkong transferiert werden soll, dann ist wahrscheinlich ein Betrüger am Werk. Versender und Geldempfänger müssen nicht immer so weit auseinander liegen wie in diesem Fall. Doch auch bereits diverse Namen sollten Besteller misstrauisch machen.

Quelle: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)


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