Nordrhein-Westfalen (Gütersloh): Zwei Verletzte bei Unfall auf der Kreuzung Bresserstraße/ Wulfhorstweg

Polizei vermisst die Unfallstelle (Symbolisches Bild, Quelle: Polizei)

Gütersloh (ddna)
Dienstagmorgen (24. Januar 2023) ereignete sich auf der Bresserstraße in Höhe des Wulfhorstwegs ein schwerer Verkehrsunfall. Zum Unfallzeitpunkt befuhr eine 30-jährige VW-Fahrerin aus Westenholz kommend die Bresserstraße entlang. Zeitgleich befuhr eine 62-jähirge Jeep-Fahrerin den Wulfhorstweg in Richtung Rietberg. Im Bereich der Kreuzung zur Bresserstraße beabsichtigte sie geradeaus zu fahren. Dabei kam es dabei zu einem Zusammenprall zwischen den beiden Pkw. Die 62-Jährige Rietbergerin erlitt dabei keine schwerwiegenden Verletzungen. Die 30-jährige Frau aus Minden wurde erheblich verletzt mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gefahren. Beide Autos waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Sie wurden abgeschleppt. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf schätzungsweise 9.000 Euro.

Quelle: Polizei Gütersloh, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.


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