Nordrhein-Westfalen: Leichte Belastung durch Hasel-Pollen erwartet

In Nordrhein-Westfalen wird es heute (25. January) voraussichtlich eine geringe Belastung an Hasel-Pollen geben. Morgen darf aufgeatmet werden. Die Hasel-Pollen Belastung soll morgen in Nordrhein-Westfalen zurückgehen. Am Freitag wird die Pollenbelastung noch weiter zurückgehen.

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Hasel-Pollen

Die Pollen der C. avellana (Hasel) sind in der Lage, schon bei einer Konzentration von 20 bis 30 Körnern pro m³ und Tag allergische Reaktionen hervorzurufen: Symptome wie Verstopfung, laufende Nase, Juckreiz und Niesen. Diese chronischen Allergien verursachen körperliche Schwäche und beeinträchtigen die geistige Konzentration. Um diese Probleme in den Griff zu bekommen, müssen die Patienten verschiedene Maßnahmen ergreifen, z. B. ihre Lebensweise oder sogar ihren Beruf ändern, eine spezielle Diät einhalten, Allergene meiden und eine lebenslange symptomatische Therapie, einschließlich Immuntherapie, durchführen.

Heuschnupfen kann bereits im Winter ausgelöst werden

Als lichtbedürftiger Strauch ist die Hasel häufig an Waldrändern zu finden. Die männlichen Kätzchen sind leuchtend gelb und schon von weitem gut zu erkennen.
Oft setzt der Pollenflug schon im Dezember ein. Die Hauptblüte liegt in der Regel zwischen Februar und Anfang März (rot). Die Blüten der Hasel zeigen sich in den wärmsten Regionen, wie beispielsweise am Rhein oder Neckar, bereits im Januar oder gar im Dezember – je nachdem, wie mild der Winter verläuft.

Der Haselstrauch wird bis zu sechs Meter hoch und ist abgesehen von wilden Wiesen auch in Parks und Gärten eine beliebte Zierpflanze. Deshalb sollten sich auch Allergiker, die in der Stadt wohnen, auf eine starke Pollenbelastung durch die Hasel einstellen.


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