Nordrhein-Westfalen (Dortmund): Zwei Verletzte bei Unfall auf der A 448 – Polizei stellt Führerschein sicher

Behinderungen nach Unfall auf Autobahn (Symbolisches Bild, Quelle: Polizei)

Dortmund (ddna)
Lfd. Nr.:0095
Am Mittwochabend (25. Januar 2023) kam es gegen 21:20 Uhr auf der A 448 bei Bochum zu einem Verkehrsunfall. Zwei Männer wurden dabei leicht verletzt.
Ersten Ermittlungen zufolge befuhr ein 38-jähriger Bochumer zunächst die A 40 in Richtung Essen. Er hielt kurz auf dem Seitenstreifen und setzte seine Fahrt auf die A 448 in Richtung Essen fort. Plötzlich bremste er seinen VW bis zum Stillstand ab. Ein 25-jähriger Hattinger konnte nicht mehr reagieren und fuhr auf den VW auf. Das Auto des Bochumers schleuderte gegen die Leitplanke und drehte sich.
Die eingetroffenen Polizisten stellten Alkoholgeruch bei dem Bochumer fest. Beide Fahrer wurden leicht verletzt in nahe gelegene Krankenhäuser gebracht.
Der 38-Jährige musste seinen Führerschein abgeben. Die Autobahn blieb für die Unfallaufnahme gesperrt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 8.500 Euro.

Quelle: Polizei Dortmund, Übermittlung: news aktuell
(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.


Möchten Sie immer die aktuellen Nachrichten aus Ihrer Region bekommen? Dann besuchen Sie das lokale Nachrichtenportal Digitaldaily.de