Nordrhein-Westfalen (Bonn): Zusammenstoß im Kreisverkehr – Polizei ermittelt nach Verkehrsunfallflucht

Bonn (ddna)Das Verkehrskommissariat 2 der Bonner Polizei ermittelt nach einem Verkehrsunfall in Bad Godesberg am vergangenen Sonntagabend (19. März 2023).Zur Unfallzeit am Abend befuhr eine 28-jährige Autofahrerin mit drei Kindern den Kreisverkehr Friesdorfer Straßehkreuzalleenkasteler Straße aus Fahrtrichtung Am Woltersweiher. In Höhe der Ausfahrt zur Friesdorfer Straße kam es zu einem Zusammenstoß mit einem Wagen, der aus der Friesdorfer Straße mit hoher Geschwindigkeit in den Kreisverkehr einfuhr und das Fahrzeug der 28-Jährigen am Heck rammte. Der Peugeot der Frau wurde aus dem Kreisverkehr geschleudert und kam auf der Hochkreuzallee zum Stehen. Der Unfallverursacher entfernte sich über die Bernkasteler Straße in Richtung Dottendorf von der Unfallstelle. Während die 28-Jährige unverletzt blieb, wurden zwei der Kinder leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt.Das zuständige Verkehrskommissariat 2 hat die weiteren Ermittlungen zu dem Unfall übernommen. Die Ermittler bitten Augenzeugen, die Angaben zum Unfall, dem flüchtigen Fahrzeug oder Insassen machen können, sich unter 0228 15-0 oder per E-Mail an VK2.Bonn@polizei.nrw.de zu melden.Quelle: Polizei Bonn, Übermittlung: news aktuell(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.


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