Nordrhein-Westfalen (Bergneustadt): Vier Verletzte bei Verkehrsunfall

Bergneustadt (ddna)Vier Personen sind am Freitagabend nach einem Unfall auf der Kölner Straße zur Behandlung in das Gummersbacher Krankenhaus gekommen. Gegen 20:30 Uhr hatte eine Autofahrerin aus Gummersbach mit einem Honda vom Parkplatz eines Lebensmittelmarktes auf die Kölner Straße einfahren wollen. Dabei übersah sie einen von links kommenden Opel einer 39-jährigen Bergneustädterin, der von dem Honda auf der Beifahrerseite getroffen wurde. Die Fahrerin des Opel sowie deren drei Mitfahrerinnen im Alter von 19, 16 und 3 Jahren erlitten bei dem Zusammenstoß keine schwerwiegenden Verletzungen. Zwei Rettungswagen brachten die Verletzten zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus. Den Schaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf etwa 10.000 Euro.Quelle: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis, Übermittlung: news aktuell(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.


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