Baden-Württemberg (Stockach): Polizei zieht betrunkenen Autofahrer aus dem Verkehr

(Stockach, Lkr. Konstanz) (digitaldaily):

Beamte des Polizeireviers Stockach haben am Samstagabend einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Gegen 20 Uhr fuhren die Polizisten ortsauswärts auf der Winterspürer Straße, als ihnen auf Höhe des Polizeireviers ein VW auf ihrer Fahrspur entgegenkam. Versuche, den Autofahrer mit Hilfe von Aufblenden des Lichtes und Einschalten des Blaulichts den Fahrer zum Anhalten zu bewegen, schlugen fehl. Der Mann wechselte schließlich auf die richtige Fahrspur und fuhr weiter. Auch nach dem Wenden des Streifenwagens versuchten die Beamten mit Lichtzeichen und akustischer Signale eine Reaktion des Fahrers zu erhalten. Nachdem dies ebenfalls nicht erfolgreich war, stiegen die Beamten aus und versuchten zu Fuß den weiterhin in Schrittgeschwindigkeit fahrenden Fahrer zum Anhalten zu bewegen. Schließlich hielt der Mann an. Bei deren Kontrolle zeigte der 87-jährige Autofahrer erhebliche alkoholbedingte Ausfallerscheinungen. Die Beamten veranlassten eine Blutentnahme im Krankenhaus und beschlagnahmten den Führerschein.

Quelle: Polizeipräsidium Konstanz, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Weniger Unfälle in Baden-Württemberg

1953 startete in unserem Bundesland die amtliche Unfallstatistik und die gute Nachricht: Noch nie gab es seitdem so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl zu den Halbjahreszahlen: „Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Das Sinken der Unfallzahlen ist auf jeden Fall beachtlich: Die Zahlen gingen von 161.817 in der ersten Jahreshälfte 2019 auf 126.198 in den ersten sechs Monaten 2020 zurück (22% weniger). Klarer Wermutstropfen: Die Zahl der Todesopfer ist mit 146 immer noch um 146 zu hoch. Weitere 19.000 Menschen wurden schwer- oder leichtverletzt.


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