In den letzten Tagen sind bei der Polizei vermehrt Strafanzeigen wegen Betruges eingegangen, bei denen sich die Täter als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Banken ausgeben. Auch im neuen Jahr sind die Betrüger also nicht untätig und versuchen, gutgläubige Menschen um ihr Geld zu bringen.
Die Beauftragte für Kriminalprävention der Polizei Harburg, Kriminalhauptkommissarin Carsten Bünger, hat vier wichtige Tipps zusammengestellt. Erstens: Rufnummer prüfen. Banken rufen nie unerwartet an und erfragen dabei sensible Daten. Selbst wenn die Nummer der Bank zu passen scheint, könnte es Betrug sein. Im Zweifel die Verbindung trennen und die Bank unter der offiziellen Rufnummer zurückrufen – diese steht auf der EC-Karte oder der Website. Nicht die Nummer verwenden, die der Anrufer nennt.
Zweitens: Keine persönlichen Daten am Telefon preisgeben. PIN, Passwort, Kontonummer oder TAN sollten nicht am Telefon genannt werden. Banken fragen niemals telefonisch danach.
Drittens: Vorsicht bei Druck oder Dringlichkeit. Betrüger setzen oft auf Druck, um schnelle Handlungen zu erzwingen. Ruhig bleiben, die Aufforderung hinterfragen und sich nie zu schnellen Handlungen drängen lassen. Eine seriöse Bank wird niemals Druck aufbauen.
Viertens: Nummer blockieren und melden. Wer wiederholt Anrufe mit verdächtigen Inhalten bekommt, kann die Nummer blockieren und der Bundesnetzagentur melden.
Für weitere Tipps oder Beratung zu anderen kriminalpolizeilichen Themen ist Carsten Bünger erreichbar unter der Telefonnummer 04181 285-108 oder per E-Mail an carsten.buenger@polizei.niedersachsen.de.
Kontakt und Quelle:
– Carsten Bünger, Beauftragter für Kriminalprävention, Polizei Harburg
Tel.: 04181 285-108
E-Mail: carsten.buenger@polizei.niedersachsen.de
– Polizeiinspektion Harburg
Jan Krüger
Telefon: 04181 285-104
Mobil: 0160 97271015 oder 0160 97271019
E-Mail: pressestelle@pi-harburg.polizei.niedersachsen.de
Website: www.pi-wl.polizei-nds.de
– Quelle: Polizeiinspektion Harburg, übermittelt durch News Aktuell