In der Landeshauptstadt Dresden haben Feuerwehr und Rettungsdienst in den vergangenen 24 Stunden ein umfangreiches Einsatzgeschehen dokumentiert. Der Rettungsdienst wurde insgesamt 270 Mal alarmiert. In 78 Fällen kam der Einsatz eines Notarztes zum Einsatz. Zusätzlich führten die Einsatzkräfte 186 qualifizierte Krankentransporte durch.
Die Feuerwehr Dresden wurde im gleichen Zeitraum zu sechs Brandeinsätzen alarmiert. Neunzehn weitere Einsätze betrafen technische Hilfeleistungen, darunter Unterstützung bei Verkehrsunfällen, das Beseitigen ausgelaufener Betriebsmittel sowie Tragehilfen für den Rettungsdienst. Darüber hinaus gab es drei Fehlalarme durch automatische Brandmeldeanlagen.
Brand im Treppenraum – Wann? 9. Januar 2026, 15:31–16:43 Uhr; Wo? Otto-Dix-Ring, Strehlen. Aus bislang ungeklärter Ursache brannten zwei abgestellte Kinderwagen. Die Anwohner hatten die brennenden Wagen vor dem Eintreffen der Feuerwehr ins Freie gebracht und gelöscht. Die Rauchausbreitung blieb auf den Flurbereich, der vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte gelüftet war. Zwei Personen, die Rauchgase eingeatmet hatten, wurden vorsorglich medizinisch betreut. Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der Maßnahmen an die Polizei übergeben; die Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen. Im Einsatz waren 22 Kräfte der Feuer- und Rettungswachen Altstadt, der Rettungswache Reick sowie weitere Dienste.
Brandmeldeanlage löst aus: Brand im Untergeschoss eines Wohn- und Bürogebäudes – Wann? 10. Januar 2026, 02:11–05:15 Uhr; Wo? Annenstraße, Wilsdruffer Vorstadt. Durch eine ausgelöste Brandmeldeanlage wurde die Feuerwehr zu MaryAnn Apartments alarmiert. Im Untergeschoss bestätigte sich eine Rauchentwicklung; ein brennender Müllraum wurde gelöscht. Rund 100 Personen hatten das Gebäude bereits verlassen. Die Brandmeldeanlage wurde zurückgestellt. Die Einsatzstelle wurde an den Hausmeister sowie an die Polizei übergeben; die Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen. Im Einsatz waren 24 Kräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau und Altstadt, der Rettungswache Johannstadt sowie der U-Dienst und der B-Dienst.
LKW-Unfall im Coschützer Tunnel – Diesel ausgelaufen: Wann? 10. Januar 2026, 04:24–06:38 Uhr; Wo? Bundesautobahn 17, Prag–Dresden. Die Feuerwehr wurde zu einem LKW-Unfall im Coschütz-Tunnel alarmiert. Aufgrund von Schneeglätte erfolgte die Anfahrt mit reduzierter Geschwindigkeit. Die Zugmaschine stand quer zur Fahrtrichtung, der Auflieger war abgerissen und rund 30 Meter entfernt zum Stillstand gekommen. Aus dem rechten Tank der Zugmaschine trat Dieselkraftstoff aus. Der Fahrer blieb unverletzt. Der Auflieger war mit rund acht Tonnen Stahlträgern beladen. Die Feuerwehr fing den auslaufenden Kraftstoff auf und dichtete den Tank provisorisch ab, sodass ein weiterer Austritt verhindert werden konnte. Insgesamt waren nach Angaben des Fahrers rund 300 Liter Diesel ausgelaufen, die in die Entwässerungsrinne des Tunnels gelangten. Diese führt in ein Sammelbecken. In Abstimmung mit der Straßenmeisterei wurden Sicherungs- und Kontrollmaßnahmen durchgeführt, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Der aufgefangene Dieselkraftstoff wurde gesichert und an das Abschleppunternehmen übergeben. Die Bundesautobahn 17 musste für die Dauer der Einsatzmaßnahmen in Fahrtrichtung Dresden voll gesperrt werden. Die Sperrung wurde mittlerweile aufgehoben. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Im Einsatz waren 32 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt, Löbtau und Altstadt, U-Dienst sowie der Stadtteilfeuerwehr Kaitz.
Mehrere Verkehrsunfälle auf der Bundesautobahn 17 – Wann? 10. Januar 2026, seit 06:30 Uhr; Wo? Bundesautobahn 17 Dresden–Prag. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es im Bereich des Autobahntunnels Altfranken zu mehreren Verkehrsunfällen. Zunächst stand ein Lastkraftwagen quer, daraufhin waren zwei weitere Lastkraftwagen sowie zwei Pkw in die Unfälle verwickelt. Insgesamt wurden drei Personen leicht verletzt. Sie wurden vor Ort medizinisch versorgt, eine Person wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Das Technische Hilfswerk unterstützt die Einsatzkräfte bei der Bergung der Unfallfahrzeuge. Die Bundesautobahn 17 ist in Fahrtrichtung Prag voll gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Im Einsatz befanden sich rund 30 Kräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt und Übigau, mehrere Rettungswachen, das Technische Hilfswerk sowie die Stadtteilfeuerwehr Gompitz.