In der Nacht von Montag auf Dienstag nahmen Polizeibeamte zwei Männer fest. Sie stehen im Verdacht, in mehrere Lagerräume in Holthausen eingebrochen zu sein. Die Beamten stellten eine große Menge mutmaßlicher Tatbeute sicher. Ein dritter Tatverdächtiger ist identifiziert, aber noch nicht gefasst.
Kurz vor Mitternacht wurden Einsatzkräfte der Wache Wersten zur Reisholzer Werftstraße 76 in Holthausen entsandt, nachdem ein Sicherheitsdienstmitarbeiter den Notruf gewählt hatte, weil Einbrecher in den Self-Storage Lagerräumen entdeckt worden waren und diese daraufhin flüchteten.
In unmittelbarer Tatortnähe fielen Polizeibeamte in Zivil zwei Männer auf, die ihre Oberbekleidung wechselten und diese offenbar in einem Mülleimer entsorgen wollten. Sie waren nass geschwitzt und trugen dreckige sowie durchnässte Kleidung. Die Beamten kontrollierten die beiden Männer; es handelt sich um einen 20-jährigen Rumänen und einen 18-Jährigen (Staatsangehörigkeit unbekannt).
Nach ihrer ersten Vernehmung hatten sie eingeräumt, zusammen mit einem weiteren Tatverdächtigen in das Gebäude mit den Lagerräumen eingebrochen zu sein und mehrere Gegenstände in einen Aufzug transportiert zu haben. Der dritte Komplize war identifiziert worden und soll mit einem Transporter geflohen sein.
Bei der Begehung des Tatortes stellten die Beamten diverse aufgebrochene Lagerräume fest. Im Aufzug des Gebäudes befanden sich unter anderem Fahrräder, Werkzeuge und Elektrogeräte zum Abtransport bereit.
Die festgenommenen Männer werden heute einem Richter vorgeführt. Die Ermittlungen dauern an.
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