Die SPD-Co-Vorsitzende Saskia Esken beansprucht eine führende Position in möglichen Sondierungsgesprächen und Koalitionsverhandlungen mit der CDU/CSU.
„Sondierungen und Koalitionen werden von Parteien verhandelt. Insofern versteht es sich, dass die Parteivorsitzenden die Delegation zu diesen Gesprächen anführen“, sagte ein Parteisprecher dem „Tagesspiegel“. Auf die Frage an Esken, ob sie ein Ministeramt anstreben oder Vizepräsidentin des Bundestages werden wolle, antwortete der Sprecher dem „Tagesspiegel“ ausweichend: Es sei „gute Sitte und Tradition, dass Regierungsämter zum Abschluss von Koalitionsverhandlungen vereinbart werden“.
Einzelne SPD-Politiker hatten zuletzt einen Rückzug Eskens verlangt. In SPD-Kreisen heißt es, Esken strebe an, Vizepräsidentin des Bundestages zu werden. Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) muss ihren Posten räumen, weil die Union stärkste Fraktion im neuen Bundestag ist.
Bas will nicht Vizepräsidentin werden, der SPD dürfte aber der Posten eines Vizepräsidenten des Bundestages zustehen.
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