Nach Ansicht von Thorsten Wagener, Wasserwissenschaftler an der Universität Potsdam, kann Wasser ein wichtiger Ansatzpunkt für die Friedensförderung sein. „Wir sehen, dass kooperative Ansätze selbst in Regionen mit Wasserknappheit vorherrschen“, sagte Wagener der Mediengruppe Bayern.
Als Beispiel verweist er auf einige stark verfeindete Länder, die gemeinsame Wasserabkommen unterzeichnet hätten. „Zum Beispiel hat die Indus-Kommission, die die Wasserverteilung zwischen Indien und Pakistan regelt, selbst Kriegszeiten überstanden. Wasser kennt keine politischen Grenzen und meist wird eingesehen, dass Kooperation für alle von Vorteil ist.““
„In Privathaushalten sind wir in Deutschland schon sehr gut beim Wassersparen“, sagte der Experte zur Situation in Deutschland. „Man kann aber noch besser darauf achten, weniger Warmwasser zu nutzen, um auch Energie zu sparen, und im Sommer möglichst wenig Trinkwasser im Garten zu nutzen.“
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Die größte persönliche Wassernutzung komme durch den privaten Konsum. „Daher ist es gut, mehr saisonale und regionale Produkte zu kaufen und nicht solche, die nicht nachhaltig in trockenen Ländern produziert wurden“, so der Wasserwissenschaftler.
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