Der Bund reagiert auf die zunehmende Bedrohung durch teils manövrierunfähige und mit Rohöl beladene Tanker der sogenannten russischen Schattenflotte. Um sofort Informationen über potenziell feindliche Schiffe auf hoher See zu erhalten, hat die zuständige Behörde die Bedingungen für den Betrieb von Offshore-Windparks geändert, berichtet die „Bild“.
Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg richtet sich demnach im neuen Flächennutzungsplan an die Betreiber, damit sie die Einrichtung von Radarstationen auf den Plattformen prüfen. Diese Anlagen können auch Schiffe oder Drohnen aufklären, die ihre Navigations- und Schiffsdaten ausgeschaltet haben.
BSH-Experte Nico Nolte sagte der Zeitung: „Die Daten dienen in erster Linie der Sicherung der Verkehrswege. Sie landen aber auch im maritimen Sicherheitszentrum in Cuxhaven.““ Dort sitzen unter anderem Bundespolizei, Marine und Havariekommando – diese könnten auf Angriffe sofort reagieren und Sabotage an Unterwasserkabeln und Konverter-Plattformen bekämpfen.
Möchten Sie immer die aktuellen Nachrichten aus Ihrer Region bekommen? Dann besuchen Sie das lokale Nachrichtenportal Digitaldaily.de
- Zahl der Beschäftigten in der Industrie rückläufig - 2. April 2025 8:41
- Bund reagiert auf Bedrohung durch russische Schattenflotte - 2. April 2025 8:31
- Apothekerpräsident will Verbot von Cannabis per Telemedizin - 2. April 2025 7:21